Alkoholiker: Definition, Test und Hilfen

Angehörigen von Alkoholabhängen fällt es oftmals schwer, deren Sucht wahrzunehmen und dann auch zu helfen. Alkoholiker brauchen daher professionelle Unterstützung. Doch ab wann ist man Alkoholiker? Wie erkennt man sie, welche Lebenserwartung haben sie und wie lässt sich ihnen helfen? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um dieses sensible Thema. Außerdem haben wir einen Test für Sie, mit dem Sie erkennen können, ob Sie gefährdet sind.

Alkoholiker: Definition, Test und Hilfen

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Definition: Ab wann ist man Alkoholiker?

In Deutschland gelten mehr als eine Million Menschen als Alkoholiker. Das bedeutet, dass sie körperlich wie psychisch von Alkohol abhängig sind. Diese Alkoholabhängigkeit (auf Englisch: „alkoholism“) ist seit 1968 offiziell als Krankheit anerkannt.

Doch ab wann ist man alkoholabhängig? Diese Definition ist nicht leicht: Die Entwicklung hin zum Alkoholiker ist im wahrsten Sinne fließend und verläuft in mehreren Stadien. Zudem kann eine Alkoholsucht unterschiedliche Formen annehmen. Nicht jeder Alkoholiker zeigt zunächst deutlich erkennbare Suchtsymptome. Daher wird die Krankheit von vielen Betroffenen und deren Umfeld auch häufig spät wahrgenommen beziehungsweise wird lange verheimlicht oder bagatellisiert.

Medizinisch gesehen gilt ein Mensch als Alkoholiker, wenn über einen Zeitraum von zwölf Monaten mindestens drei der folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Starkes Verlangen nach Alkohol (sogenanntes „Craving“)
  • Verlust der Kontrolle über die Menge und den Zeitpunkt des Trinkens
  • Subjektiv deutlich späteres Eintreten von Rauschanzeichen (erhöhte Toleranz gegenüber Alkohol)
  • Konzentration auf Alkohol im Tagesablauf, andere Interessen geraten in den Hintergrund
  • Negative Auswirkungen durch das Trinkverhalten (sozial, körperlich oder psychisch)
  • Entzugserscheinung bei Reduzierung der Alkoholmenge

Dabei ist ein Irrtum, dass Alkoholabhängigkeit nur bestimmte, schwache Menschen treffen kann. Alkoholiker finden sich in allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen – sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

Das liegt auch daran, dass Alkohol frei zugänglich und eine gesellschaftlich anerkannte Droge ist. Traditionell ist das Trinken nicht nur sozial akzeptiert. Es gilt in vielen Bereich sogar irrtümlich als zwischenmenschlicher Kit, der die eine Gemeinschaft zusammenhält. Alkohol enthemmt und verbindet daher vermeintlich Menschen miteinander.

Einen über den Durst zu trinken, wird daher maximal als Kavaliersdelikt betrachtet – mitunter sogar als etwas Positives. Doch kommt dieser Zustand zu häufig vor, werden die Betroffenen als nicht mehr der Norm entsprechend ausgegrenzt und als „Säufer“ stigmatisiert, die charakterschwach sind.

Alkoholiker-Test: Sind Sie gefährdet?

Ist man Alkoholiker, wenn man jeden Tag trinkt? Wenn Sie aufgrund der oben genannten Definition in dieser Frage unsicher sind, ob Sie womöglich gefährdet sein könnten, dann haben wir für Sie einen Test. Beantworten Sie einfach die folgenden zehn Fragen. Seien Sie dabei bitte ehrlich zu sich selbst.

  • Trinken Sie öfters als dreimal pro Woche Alkohol?
  • Wenn Sie normalerweise Alkohol trinken, trinken Sie dann mehr als zwei kleine Gläser pro Tag?
  • Haben Sie im vorigen Monat zu einer Gelegenheit (Feier, Kneipenbesuch) mehr als fünf alkoholische Getränke getrunken?
  • Haben Sie im letzten Jahr bei einer Gelegenheit festgestellt, dass Sie nicht mehr dem Trinken aufhören konnten?
  • Ist es in dieser Zeit passiert, dass Sie aufgrund von Alkoholkonsum Termine oder Zusagen nicht einhalten konnten?
  • Kam es im letzten Jahr vor, dass bereits morgens Alkohol getrunken haben?
  • Hatten Sie jemals Schuldgefühle wegen Ihres Alkoholkonsums?
  • Hatten Sie im letzten Jahr einmal einen Blackout, so dass Sie sich nicht mehr Teile des Vorabends erinnern konnten?
  • Wurden Sie innerhalb des letzten Jahres von Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern auf Ihren übermäßigen Alkoholkonsum angesprochen?
  • Kam es innerhalb des letzten Jahres zu Streitigkeiten oder Unfällen aufgrund Ihres Alkoholkonsums?

Je öfters Sie mit JA geantwortet haben, umso höher ist grundsätzlich Ihr Risiko, Alkoholiker zu sein. Dabei sind die letzten sieben Fragen in besonderem Maß zu gewichten. Diese können bereits auf ein fortgeschrittenes Suchtverhalten hindeuten. In diesem Fall sollten Sie umgehend mit Ihrem Hausarzt über Ihr Trinkverhalten sprechen.

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Symptome: Lässt sich ein Alkoholiker am Gesicht erkennen?

Das Gleiten in eine Alkoholabhängigkeit kommt mit der Zeit. So ist es für Betroffene wie auch für die Angehörigen schwer bis unmöglich im Nachhinein einen Zeitpunkt zu bestimmen, an dem die Sucht eintrat. Die Abhängigkeit entwickelt sich vielmehr sukzessive über viele Jahre.

Daher sind Alkoholiker im Frühstadium der Sucht optisch nicht zu erkennen. Mit der Zeit aber schon:

  • Das Gesicht wirkt aufgeschwemmt.
  • Die Nase ist dauerhaft errötet.
  • Hände und Fingernägel wirken verwahrlost.

Dazu kommt ein verändertes Verhalten: Banalisierung des Trinkverhaltens, starke Sprüche, Lügen und Verdrängung zeigen sich oft bei Alkoholikern.

Weitere Merkmale von Alkoholismus

Zudem können folgende Punkte auf eine beginnende Alkoholabhängigkeit hindeuten:

  • Regelmäßiger Alkoholkonsum (mehrmals die Woche) auch in teilweise erhöhtem Ausmaß von mehr als einem alkoholischem Getränk
  • Erste Entzugszeichen bei Abstinenz wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Angstgefühle, Schweißausbrüche
  • Häufige Rauschzustände mit Halluzinationen und Erinnerungslücken
  • Fehlende Einsicht und Kleinreden des Problems
  • Heimliches Trinken und Schamgefühle
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Wie stirbt ein Alkoholiker?

Alkohol ist ein Zellgift. Es greift sukzessive den ganzen Körper an. Insbesondere das Gehirn. Vergesslichkeit und erhebliche Konzentrationsschwächen sind dabei starke Anzeichen. Doch daran stirbt man nicht. Auch nicht, wenn die Alkoholabhängigkeit eine Demenz auslöst.

Doch je nachdem, wo die individuellen Schwachstellen liegen, kann Alkoholismus auch lebensgefährlich werden. Alkoholiker sterben daher häufig an einer der folgenden Erkrankungen:

Zudem führen die kognitiven Einschränkungen oft zu Ängsten, Depressionen und in der Folge zuweilen zu Suizid.

Wie lange kann man als Alkoholiker leben?

Das Durchschnittsalter in Deutschland liegt bei ungefähr 77 Jahren bei Männern und 82 Jahren bei Frauen. Alkoholiker werden hingegen im Schnitt längst nicht so alt.

Alkoholabhänge Frauen sterben laut Statistik mit durchschnittlich 60 Jahren, Männer gar im Alter von ungefähr 58. Alkohol verkürzt also die Lebenserwartung erheblich.

Endstadium eines Alkoholikers

Alkoholiker verspüren zunächst nichts dieser negativen, langfristigen Folgen. Lediglich der Kater am Morgen danach deutet darauf hin, dass der Alkoholkonsum jenseits dessen lag, was der Körper verkraften kann.

Doch je länger der häufige und regelmäßige Konsum von Alkohol andauert, umso mehr zeigen sich die möglichen Folgen und Nebenwirkungen. Ein Alkoholiker im Endstadium könnte dann so aussehen:

  • Gehirn
    Alkohol kann mit der Zeit zu Demenz und anderen Hirnschädigungen führen, da bei jedem Rausch Gehirnzellen unwiederbringlich absterben.
  • Leber
    Durch den Abbau von Alkohol wird die Leber überfordert – Fettleber, Leberzirrhose und Leberkrebs können die Folgen sein.
  • Bauchspeicheldrüse
    Zu viel Alkohol kann zu einer Entzündung führen, die den ganzen Körper chronisch schwächt.
  • Magen-Darm-Trakt
    Alkohol kann zu Magengeschwüren, Durchfällen, Sodbrennen und Darmkrebs führen.
  • Mund und Rachen
    Häufiger Konsum von Alkohol kann Zahnfleischentzündungen und Krampfadern oder gar Krebs in der Speiseröhre hervorrufen.
  • Herz-Kreislauf-System
    Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfälle und andere Gefäßerkrankungen werden oftmals durch zu viel Alkohol verursacht oder zumindest begünstigt.
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Das Verhalten von Alkoholikern in Beziehungen

Zu diesen körperlichen Folgeschäden kommen die psychosozialen Probleme, die Alkohol verursacht: Freundschaften gehen in die Brüche, Partnerschaften und Familie leiden, Hobbys und Arbeit werden vernachlässigt, die eigene Psyche leidet.

Alkoholiker sind in Beziehungen aber auch aggressiv. Nicht selten mündet das Suchtverhalten in häusliche Gewalt. Doch selbst wenn nicht, so sind die ständigen Lügen und Heimlichkeiten keine Basis für gesunde Beziehungen.

Denn das typische Verhalten eines Alkoholabhängen ist stets impulsgesteuert und selten rational. Dies führt zu einer hohen Reizbarkeit einerseits und einer einer häufigen Distanzlosigkeit andererseits.

Alkoholiker: Angehörige leiden am meisten

Für Angehörige des Alkoholabhängen ist die Situation meist schwer zu ertragen. Sie möchten dem Betroffenen einerseits unterstützen und ihn nicht im Stich lassen. Andererseits müssen sie ihn aber auch davon überzeugen, professionelle Hilfe anzunehmen. Viele geraten in diesem Zwiespalt in eine Art Co-Abhängigkeit, in dem sie das Verhalten der Alkoholiker kleinreden, vertuschen oder gar finanzieren. Dadurch reduziert sich jedoch nur der Leidensdruck der Abhängigen und die Sucht wird nicht bekämpft, sondern eher verlängert.

Daher sollten sich Angehörige der Alkoholiker Unterstützung suchen. Hier sind Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Psychologen aber auch der Hausarzt mögliche Anlaufstellen. Gerade die ersten beiden Organisationen geben auch bei der Lebensgestaltung mit einem trockenen Alkoholiker wertvolle Tipps.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, Geduld zu bewahren. Zudem können Sie als Angehöriger den Abhängigen auch mit der Motivation und der Suche nach geeigneten Hilfsangeboten unterstützen. Eine weitere Hilfe ist ein möglichst sicheres und vor allem trockenes Wohnumfeld. Vermeiden Sie Beschuldigungen, aber üben Sie dennoch den Druck auf den Abhängigen aus, den Entzug zu beginnen und durchzuziehen.

Alkoholikern helfen

Was tun, um einem Alkoholiker zu helfen? Diese konkrete Frage stellen sich viele Angehörige. Für Alkoholiker gibt es eine Reihe von Hilfsangeboten: vom Forum bis hin zum klinischen Entzug. Wer im Einzelfall helfen kann und welche Angebote kombiniert werden, hängt vom Betroffenen ab. Da Alkoholabhängigkeit als Krankheit anerkannt ist, werden die Therapien von den Krankenkassen weitgehend übernommen.

Der erste Weg sollte daher immer zum Hausarzt erfolgen, der mittels Gespräch und Blutbild die medizinische Seite der Sucht feststellt. Zudem kann er an weitere Anlaufstellen vermitteln wie Psychiater, Therapeuten, Beratungsstellen oder Kliniken. Hier gibt es verschiedene Therapieformen, die sich zum Teil auch ergänzen:

  • Ambulanter Entzug
    In leichten Fällen ist dieser möglich und sollte als erstes versucht werden. Allerdings erfordert ein ambulanter Entzug viel Willenskraft vom Alkoholiker.
  • Stationärer Entzug
    In speziellen Entzugskliniken werden die Alkoholiker psychologisch und medizinisch betreut. Das ermöglicht auch einem schweren Alkoholiker eine Perspektive, trocken zu werden und die heftigen Entzugserscheinungen in den Griff zu bekommen.
  • Entwöhnungstherapie
    Mittels Einzel-, Gruppen- und Familiengesprächen, sowie Achtsamkeitstraining sollen vorhandene Denkmuster hinterfragt, aufgebrochen und verändert werden. Entspannungsübungen sollen zudem dabei helfen, mit dem Stress besser fertig zu werden.
  • Medikamente
    Wirkstoffe wie Naltrexon oder Disulfiram unterstützen die anderen Therapieformen und mildern das Verlangen nach Alkohol. Sie sind jedoch keine Dauerlösung, sondern bieten sich nur für den akuten Entzug an.

Damit eine Therapie erfolgversprechend ist, benötigt es die absolute Bereitschaft des Alkoholikers, trocken zu werden. Der Prozess ist dabei ein langwieriger. Und auch nach einem erfolgreichen Entzug muss der Alkoholiker ein Leben lang mit der Sucht und dem Verlangen leben. Alkoholiker können zwar trocken werden, sie werden jedoch stets Alkoholiker bleiben. Rückfälle sind jederzeit möglich.

Selbsthilfegruppen wie die „Anonymen Alkoholiker“ können bei der Bewältigung und dem Eingestehen der Sucht helfen. Die psychische und physische Abhängigkeit muss der Alkoholiker jedoch mit professioneller Hilfe in den Griff bekommen.

Ursachen von Alkoholabhängigkeit

Bei einer Therapie wird auch immer auf die Ursachen geschaut. Diese sind meist vielfältig. Zum einen liegen sie körperlich begründet, aber auch das Umfeld spielt eine gewichtige Rolle. Zumeist kommen mehrere Faktoren zusammen und sind nicht eindeutig voneinander abzugrenzen. Dennoch lassen sich einige Ursachen zusammenfassen:

  • Genetisch anfälligere Risikotypen
  • Umgang mit Alkoholkonsum in Familie und Erziehung
  • Traumata und Belastungen in der Kindheit
  • Gruppendruck
  • Wahrnehmung von Alkohol als Seelentröster und Problembeseitiger
  • Gewöhnung an die angenehmen Glücksgefühle, die Alkohol kurzfristig schafft

Unterschiedliche Alkoholiker-Typen

Der Physiologe Elvin Morton Jellinek hat die verschiedenen Alkoholiker-Typen erforscht. So entstand eine Unterteilung gemäß ihren Gewohnheiten und ihrem inneren Antrieb in fünf Kategorien. Diese ist in der Wissenschaft anerkannt:

  • Alpha-Trinker
    Ein Alpha-Trinker ist ein Konflikttrinker. Wenn er sich Problemen oder Stress gegenüber sieht, konsumiert er Alkohol, um abzuschalten, herunterzukommen und zu verdrängen. Er kann sein Trinkverhalten jedoch noch kontrollieren und kann auch längere Phasen ohne Alkohol gut aushalten. Er gilt in seinem Verhalten jedoch als gefährdet.
  • Beta-Trinker
    Beta-Trinker sind die typischen Gewohnheitstrinker. Soziale Anlässe aber auch abendliche Entspannungsrituale verführen dazu, zu trinken – manchmal auch mehr, als geplant. Auch ein Beta-Trinker hat noch die Kontrolle über sein Trinkverhalten, aber auch er gilt als gefährdet.
  • Gamma-Trinker
    Ein Gamma-Trinker wird auch als Rauschtrinker bezeichnet – hat er erst einmal angefangen zu trinken, hört er nicht mehr auf und trinkt oft bis zur Besinnungslosigkeit. Zwar kann er auch längere Phasen ohne Alkohol gut durchstehen. Da er sein Suchtverhalten allerdings im Falle eines Ausartens nicht mehr unter Kontrolle hat und übermäßig trinkt, wird er bereits nicht mehr als gefährdet, sondern schon als krank eingestuft. Gerade Gamma-Trinker reden sich jedoch ein, nicht abhängig zu sein, da sie ja gut ohne Alkohol auskämen.
  • Delta-Trinker
    Delta-Trinker werden auch Spiegel- oder Pegeltrinker genannt. Sie benötigen dauerhaft eine bestimmte Alkoholmenge im Blut, um ihre Entzugserscheinungen zu unterdrücken. Man erkennt sie daran, dass sie erst nach ein paar Gläsern ruhiger werden und sich ihre Nervosität legt. Da sie jedoch sehr selten bis zum Vollrausch trinken, bleibt ihr Trinkverhalten lange Zeit von der Umgebung unbemerkt.
  • Epsilon-Trinker
    Die Epsilon-Trinker kann man auch als Quartalstrinker bezeichnen. Sie haben in unregelmäßigen Abständen einen starken Drang zu trinken, dem sie dann mitunter auch tagelang exzessiv und unkontrolliert nachkommen. Nach diesen Trinkphasen besteht bei ihnen aber auch für einen längeren Zeitraum kein Bedürfnis mehr nach Alkohol. Diese Zwischenzeiten werden jedoch mit der Zeit immer kürzer.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und informiert Sie nur allgemein. Er kann und soll eine medizinisch-ärztliche Beratung nicht ersetzen. Vor der Einnahme eines Medikamentes lesen Sie bitte die Packungsbeilage sorgfältig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

[Bildnachweis: fizkes by Shutterstock.com]

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