Alltag: Raus aus dem Alltagstrott!

Der Alltag gleicht einer Tretmühle, Sie wollen nur noch dem Alltagstrott entfliehen? Dann sind Sie hier richtig. Ihr Leben muss nicht ewig gleich und langweilig verlaufen. Sie können jederzeit etwas daran ändern. Und es liegt an Ihnen, ob Sie jetzt starten. Wir geben Ihnen einfache umsetzbare Tipps, wie Sie raus aus dem Alltagstrott kommen…

Alltag: Raus aus dem Alltagstrott!

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Alltag: Über 30 Tipps, wie Sie dem Alltagstrott entfliehen

Nachfolgend geben wir Ihnen eine Reihe von alltagstauglichen Tipps: Einige können Sie leicht allein im Alltag umsetzen. Für andere Ideen benötigen Sie einen Sparringpartner, beispielsweise Ihren Partner, Verwandte oder Freunde:

1. Starten Sie anders in den Tag

Wie Sie den Tag beginnen, entscheidet darüber, wie der Tag für Sie verläuft. Viele lieben es, mit dem Kaffee in der Hand die Nachrichten zu lesen oder Fernsehen zu schauen. Das ist gemütlich, bringt Ihren Kreislauf aber leider nicht wirklich in Schwung.

Gehen Sie morgens raus, genießen Sie die kühle Luft mit einem Spaziergang in der Morgendämmerung. Die Natur ist einzigartig: Nebelschwaden über den Feldern, Hasen und Mäuse, die über den Weg huschen, die Sonne, die langsam alles in ein warmes Licht taucht. Sportler kennen die Erfahrung: Ein richtiger Morgenlauf stärkt Sie. Nicht nur der Kreislauf kommt in Gang, auch der Kopf wird klar und während Sie mit jedem Schritt gedanklich Ihren Tag strukturieren.

2. Schaffen Sie sich Freiraum

Wer sich auf eine Sache wirklich konzentrieren will, benötigt mindestens eine Stunde. Selbst das ist oft viel zu kurz. Um in eine Tätigkeit zu versinken und regelrecht in einen Flow zu geraten, braucht man bestimmt drei bis vier Stunden. Leider versuchen wir im Alltag, viel zu viele Dinge gleichzeitig zu jonglieren: Beim Malen wird die Wäsche gewaschen. Wer kocht, beantwortet schnell eine WhatsApp. Das Instrument üben wird unterbrochen für ein Telefonat. Gönnen Sie sich einen längeren Zeitraum, in dem Sie sich nicht ablenken lassen – und fokussieren Sie sich. Ihr eigenes Ergebnis wird Sie überraschen.

3. Werden Sie zum Anfänger

Auch im Alter können Sie für Veränderung in Ihrem Alltag sorgen, indem Sie beispielsweise eine neue Tätigkeit erlernen. 70-Jährige beginnen mit dem Klavierspiel, weil sie es schon immer im Leben können wollten. Andere steigen mit 60 Jahren zum ersten Mal auf ein Surfbrett und entdecken eine neue Leidenschaft. 50-Jährige lernen eine neue Sprache in der VHS oder mit Hilfe einer App. Häufig ist Spanisch beliebt, weil viele Leute endlich mal an ihrem Lieblingsurlaubsort die Sprache sprechen wollen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Was wollten Sie immer schon können?

4. Meditieren Sie regelmäßig

Wir können auf unterschiedliche Weise meditieren, ruhig werden und uns besinnen. Sei es im Gebet, indem Sie Gott ihre Gedanken sagen, Dank zurück- und Sorgen abgeben. Oder in einer richtigen Mediation, in der Sie sich auf Ihr Innerstes fokussieren, Stress abbauen und entspannen. Sie werden diese Zeit als Kraftquelle und wertvolle Unterbrechung Ihres Alltags erleben.

5. Lesen Sie in der Bibliothek

Sie schmökern gerne in Büchern, lieben es, in andere Welten einzutauchen? Das ist ein wunderschönes Hobby, weil es anregt und gleichzeitig entspannt. Heute werden viele Bücher im Internet bestellt. Nutzen Sie die Gelegenheit und gehen wieder in die örtliche Bibliothek. Wandern Sie durch die Gänge, lassen Sie Ihren Blick streifen und entdecken Sie Neues. Auch Bibliotheken müssen ihr Inventar erweitern und bieten ständig neue Literatur an. Hier können Sie (fast kostenlos) Ihren Horizont erweitern.

6. Gehen Sie ans Wasser

Das Wasser hat etwas Magisches an sich. Im Sonnenlicht reflektieren die Strahlen und zaubern über die Wasseroberfläche wunderschöne Lichtspiele. Suchen Sie ein Gewässer in Ihrer Nähe auf. Ein See, ein Fluss oder das Meer. Setzen Sie sich ans Ufer und lassen Sie Ihren Blick gleiten. Es tut einfach gut.

7. Gestalten Sie Ihre Wohnung neu

Seit 15 Jahren hängt die gleiche weiße Raufasertapete in allen Räumen. Der Fernseher steht seit dem Einzug an unveränderter Stelle: Manchmal braucht es im Alltag eine äußerliche Veränderung. Stellen Sie Ihre Möbel um. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich von Überflüssigem zu trennen. Streichen oder tapezieren Sie einen Raum mal in einer anderen Farbe. Solche Kleinigkeiten können schon zu einem positiven Lebensgefühl beitragen.

8. Entdecken Sie Ihre Heimatstadt

Viele denken, eine Sightseeing-Tour macht man nur in anderen Städten. Aber lassen Sie sich einmal mit einem Reiseführer in der Hand durch Ihre eigene Heimatstadt treiben oder machen Sie sogar eine geführte Tour mit. Sie werden mit Sicherheit etwas Neues entdecken. Oder Sie nehmen sich die Zeit und erkunden ein Stadtviertel. Schlendern Sie über die Straßen und Gassen, wagen Sie einen Blick in Hinterhöfe, erforschen Sie Ihnen unbekannte Läden, werfen einen Blick auf Graffitis und kehren Sie in Kneipen und Cafés ein.

9. Kochen Sie frisch (mit Selbstgepflücktem und -gesammeltem)

Peppen Sie das Essen im Alltag auf und machen es zu einer besonderen Erfahrung: Kochen Sie mit Zutaten, die Sie selbst angepflanzt und/oder geerntet haben:

  1. Salat & Kräuter
    Der selbst gezogene Salat mit einem Dressing aus selbst angepflanzter Petersilie schmeckt anders. Wenn Sie ihn noch mit Himbeeren aus Ihrem Garten garnieren, wird er zu einem Gedicht.
  2. Kuchen & Marmelade
    Oder Sie gehen im Mai auf das Erdbeerfeld, pflücken Erdbeeren und backen damit einen Kuchen oder kochen eine Marmelade. Beides wird für Sie zu einem kleinen Festessen.
  3. Pilze sammeln
    Besonders ist die Pilzsaison im Spätsommer beziehungsweise im frühen Herbst. Wenn Sie mit gesammelten Pilzen nach Hause kommen, eine Pilzpfanne zu bereiten und dazu einen leckeren Rotwein genießen, wird dieses Essen zu einem Highlight für Sie. Wenn Sie sich unsicher fühlen, suchen Sie sich einen Pilz-Guide. Er wird Sie auch auf andere Pflanzen im Wald aufmerksam machen.

10. Stellen Sie am Wochenende den Wecker

Für manche Menschen gibt es zwar nichts Schöneres, als am Wochenende auszuschlafen. Aber der Samstag wird auch zu einer besonderen Ereignis, wenn Sie früh in den Tag einsteigen. Sie werden viel umsetzen können. Starten Sie mit einem Morgenlauf. Gönnen Sie sich nach der erfrischenden Dusche einen guten Kaffee mit ausgiebigen Frühstück.

Gehen Sie danach auf einen Markt und kaufen Sie nachhaltig Gemüse, Obst, Fisch und Käse ein. Vielleicht finden Sie noch eine kleine Schlemmerei für den Abend oder aber Sie gönnen Sich einen schönen Blumenstrauß für den Esstisch. Zu Hause angekommen, warten noch viele freie Stunden auf Sie, die Sie mit Ihrem Hobby füllen können.

11. Engagieren Sie sich ehrenamtlich

Im Ehrenamt erleben Sie Dank und haben das Gefühl, sinnstiftend tätig geworden zu sein. Wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren, bereichern Sie das Leben und den Alltag von anderen, Sie werden selber an Erfahrungen reicher. Helfen können Sie können an verschiedenen Stellen:

  1. im Tierheim, um mit Hunden spazieren zu gehen
  2. im Altenheim, indem Sie mit den Senioren sprechen
  3. an der Tafel, um Bedürftige mit Essen zu versorgen
  4. in der KITA, indem Sie kleinen Kindern Geschichten vorlesen

12. Suchen Sie sich eine Challenge

Herausforderungen helfen, uns weiterzuentwickeln. Sportler stecken sich immer wieder neue Ziele: Erst die leichte 5-Kilometer-Strecke. Dann wird auf 7,5 Kilometer erhöht. Die 10 Kilometer sind nicht mehr fern. Bis sie dann über die 12-Kilometer-Distanz auf den Halbmarathon hin trainieren. Am Ende steht die Disziplin der Meister, der Marathon. Jedes erreichte Ziel schenkt uns ein Glücksgefühl und motiviert zum Weitermachen. Wer nicht gerne Sport treibt, sucht sich andere Hausforderungen:

  1. Jeden Tag 7 neue Vokabeln in einer Sprache lernen.
  2. 10 Tage lang ernähren Sie sich ohne Zucker.
  3. Sie nehmen sich vor, eine Woche, besser noch einen Monat lang, besonders nachhaltig einzukaufen. Sie machen sich einen Plan und kaufen möglichst Lebensmittel ohne Plastikverpackung.

Wichtig: Die Challenge sollte Ihrem Interesse entsprechen und herausfordern, damit Sie über sich selbst hinauswachsen.

13. Initiieren Sie einen Food-Swap

Mitbring-Partys kennen Sie. Der Food-Swap funktioniert ähnlich: Lassen Sie sich inspirieren von selbst gemachten Köstlichkeiten Ihrer Freunde. Alle bringen ihr Bestes in mehrfacher Ausführung mit und stellen es vor. Das ist quasi die Eintrittskarte. Die Palette reicht weit von Marmeladen, Likören, Ölen, Essig, Salze, Gewürzmischungen über Brot, Kuchen, Cookies. Jeder darf sich etwas mitnehmen, das ihn reizt. Bezaubernd kann auch ein Plätzchen-Swap in der Adventszeit sein. Jeder bringt seine besten Plätzchen und Pralinen mit dem Rezept für jeden mit. Alle dürfen probieren und nachbacken.

14. Bereiten Sie Freunden einen Überraschungsabend

Ihr Freunde kennen das Datum, wissen um welche Uhrzeit Sie an welchem Ort sein müssen. Vielleicht haben Sie sie auch noch darüber aufgeklärt, welcher Dresscode an diesem Abend gilt. Aber mehr wissen Sie nicht. Sie haben alles vorbereitet, um zum Beispiel das zu unternehmen:

  1. Bar-Fly
    Sie ziehen mit Ihren Freunden von einer angesagten Bar zu der Nächsten.
  2. Kino-Abend
    Für daheim haben Sie einen alten Lieblingsfilm besorgt, der Sie an alte Zeiten erinnert, dazu gibt es Nachos, Popcorn, Cola, Bier…
  3. Escape-Room
    Bei dem Rollenspiel rätseln Sie zusammen in realer Umgebung, müssen sich durch clevere Lösungen aus einem Raum befreien. Anschließend können Sie noch gemeinsam etwas essen gehen.
  4. Picknick am See
    Sie haben alles ins Auto eingepackt: Decke, Korb, Wein, Leckereien. Und jetzt kutschieren Sie Ihre Freunde an eine schöne Bucht.
  5. Drei-Gänge-Menü zuhause
    Suchen Sie sich feine Rezepte raus und begeistern Sie Ihre Freunde mit noch nicht gekannten Fähigkeiten in der Küche. Es wird toll werden.
  6. Club-Besuch
    Zuerst trinken Sie zum „Warmwerden“ in einer Bar einen Cocktail. Danach ziehen Sie in einen Club, tanzen die ganze Nacht durch und fühlen sich noch einmal so jung wie in den Zwanzigern.

15. Verbringen Sie eine Nacht unterm klaren Sternenhimmel

Haben Sie schon mal eine Nacht draußen geschlafen? Nicht im Zelt. So richtig draußen. Auf dem Balkon, im Garten oder in der freien Natur. Es wird unvergesslich für Sie sein: Sie verfolgen mit dem Auge Flugzeuge und Satelliten, so lange es geht, sinnen den Geräuschen nach und träumen sich mit den Sternen weg.

16. Wechseln Sie den Blickwinkel

Mit Ihrer persönlichen Arbeitswelt sind Sie vertraut. Hier überrascht Sie nichts mehr. Aber nutzen Sie die Gelegenheit und begleiten Sie einen guten Freund einmal in seinem Job einen Tag lang. Schauen Sie sich an, wie in der KITA, im Krankenhaus, im Büro oder in einer Werkstatt gearbeitet wird. Sie werden Ihren Freund besser verstehen und ihren persönlichen Horizont erweitern.

17. Besuchen Sie ein neues Restaurant

Alltagstrott bedeutet auch, immer wieder die gleichen Lokale aufzusuchen. Einfach weil das Preisleistungsverhältnis stimmt und das Essen schmeckt. Aber, es gibt (besonderes in den Großstädten) so viele verschiedene internationale Restaurants, dass es sich einfach mal lohnt, etwas anderes auszuprobieren. Schauen Sie über Ihren Tellerrand und probieren Sie mal die persische, indische, koreanische, vietnamesische, mexikanische oder brasilianische Küche aus. Sie werden eine neues Lieblingslokal entdecken.

18. Tanzen Sie zu jeder Gelegenheit

Sie können nicht nur in einem Club tanzen. Wenn Sie Ihre Musik hören, die Sie an gute Zeiten erinnert, dann lassen Sie sich darauf ein und tanzen Sie mit, auf dem Parkplatz, in der Küche, im Wohnzimmer, auf der Straße in der Kneipe… Es wird Sie ein Glücksgefühl durchfluten und berauschen. Musik und Bewegung bringt uns einfach in Schwung.

19. Fahren Sie am Wochenende weg

Preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie bei Bed & Breakfast oder anderen Plattformen. Vielleicht haben Sie selber eine Stadt vor Augen, die Sie schon immer besuchen wollten. Wenn nicht, haben wir hier eine Idee für die ganz Spontanen: Schlagen Sie eine Karte von Deutschland auf. Schließen Sie die Augen und tippen Sie blind auf ein Ziel. Los geht’s. Fahren Sie ins Ungewisse, aber mit offenen Augen, nehmen Sie wahr, fotografieren Sie und lassen Sie sich einfach treiben.

20. Suchen Sie das Gespräch mit Älteren

Sie glauben, ältere Menschen könnten Ihnen nichts mehr erzählen? Weit gefehlt. Alles wiederholt sich im Leben. Was wir erlebt haben, haben die Älteren vor uns auch schon durchgemacht. Vielleicht in anderen Facetten. Aber Sie kennen die Gefühle vom Wut, Ärger und Traurigkeit und wie man damit umgehen kann. Vor allem wissen sie viel über die Liebe – und Sex. Lassen Sie sich erzählen.

21. Pilgern Sie den Jakobsweg

Zahlreiche Prominente haben es vorgemacht und sind den Jakobsweg gepilgert. Das kann hier und da beschwerlich sein, vor allem, wenn man unerfahren ist. Das Gute jedoch: Sie müssen nicht den Camino Francés bis nach Santiago wandern. Es gibt ein ganzes Netz an Jakobswegen, allein in Deutschland über 30 Teilstrecken. Für viele Menschen ist das Pilgern eine völlig neue Erfahrung: Erstmals erschließen sie sich eine lange Strecke zu Fuß. Oft ohne Navigationsgerät (für die richtig Mutigen: ohne Handy), stattdessen mit Karten, ordentlichen Wanderschuhen und leichtem Gepäck. Der Alltag auf Reise lenkt die Aufmerksamkeit aufs Hier und Jetzt. Gleichzeitig haben Sie die Chance, Ihr Leben und Ihre Bedürfnisse zu reflektieren.

22. Buchen Sie eine Ballonfahrt

Nehmen Sie den Perspektivwechsel wörtlich und betrachten Sie Ihren Ort, Ihre Region aus der Vogelperspektive. Ein Flug im Heißluftballon lässt sich romantisch zu zweit, individuell als Einzelperson oder spaßig mit Freunden buchen. Letztere Option ist die günstigste Alternative. Die Kosten liegen zwischen 200 und 250 Euro, je nach Ort beziehungsweise Region und Teilnehmerzahl.

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Wann ist etwas alltäglich?

Jeden Morgen klingelt der Wecker. Sie stehen schlaftrunken auf, wanken ins Bad, nehmen eine Dusche. Danach ziehen Sie sich die Sachen an, die Sie abends zuvor herausgelegt haben. Anschließend gibt es Frühstück: Ein Becher Kaffee, zwei Scheiben Toast mit Marmelade – immer. Dieselben Rituale tagein, tagaus: Das ist Alltag. Und er wird zum Alltagstrott, wenn wir ihn als unliebsam empfinden.

Dabei ist völlig egal, welcher Lebensbereich betroffen ist: Sich wiederholende Muster, gewohnheitsmäßige Abläufe bilden den Alltag. Dazu zählen auch wiederkehrende Vorsorgeuntersuchungen oder der wöchentliche Einkauf. Den Gegensatz dazu bilden einmalige oder besondere Ereignisse. Beispielsweise Feiertage wie Weihnachten, runde Geburtstage oder eine Silberhochzeit.

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Wie kann ich dem Alltag entfliehen?

Wer dem Alltagstrott entfliehen will, hat das Gefühl, das falsche Leben zu leben. Um das eintönige Allerlei zu durchbrechen, müssen Sie aber nicht Ihr ganzes Leben umkrempeln. Das Gegenteil von Trott kann nicht Freizeitstress bedeuten. Vielmehr sollten Sie sich dann kleine Oasen schaffen, Kraftquellen, die Ihnen für den Alltag Energie schenken.

Daneben benötigen Sie aber auch Spiel, Spannung und Spaß: Einfach mal aus der Routine ausbrechen und etwas anderes wagen. Klar, das kann auch bedeuten, dass Sie mit etwas scheitern. Jemand Ihre Idee doof findet. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. In jedem Fall gewinnen Sie neue Einsichten

Der erste Schritt: Schaffen Sie Abstand

Bei einigen nehmen die sozialen Medien mit Instagram, Facebook oder WhatsApp viel Raum in ihrem Leben ein. Es ist einfach, sich mit Bildern und Videos berieseln zu lassen. Aber es klaut Zeit. Seien Sie darum für eine bestimmte Zeit nicht erreichbar. Betreiben Sie Digital Detox, das heißt: surfen Sie nicht im Internet. Sie brauchen jetzt Ruhe, um zu erkennen, was Ihnen wichtig ist.

Entscheiden Sie sich in der Zeit für drei Ideen, die Sie priorisieren. Sie müssen nicht alles auf einmal auf den Kopf stellen. Fangen Sie mit dem Tipp, den Sie am leichtesten umsetzen können an, und ziehen Sie mit den anderen hinterher. Sie werden merken, dass schon eine im Alltag umgesetzte Idee Ihnen Auftrieb und neue Lebensenergie schenken wird.

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Warum sollte ich dem Alltagstrott entfliehen?

Der Alltagstrott ist ein ständig gleichbleibender, eintöniger Tagesablauf. Es gibt Menschen, die lieben Ihr Leben genau so. Es ist zwar farblos, aber es strengt sie nicht an – und funktioniert. Was wirklich zählt – die Liebsten – merken viele jedoch erst, wenn sie einen Freund oder Angehörigen durch Tod verlieren. Schlagartig wird ihnen bewusst, dass das Leben endlich ist. Und was sie noch alles erleben wollten. Und das ist der wichtigste Grund, warum Sie dem Alltagstrott entfliehen sollten: Das Leben ist zu kurz, um es einfach an uns vorbeiziehen zu lassen.

Hinzukommt: Wer sich seine Neugier bewahrt, Dinge auszuprobieren, lernt neue Seiten kennen: An sich oder an Tätigkeiten, die er so noch nicht kannte. Das ermöglicht persönliches Wachstum.

Routinen sind nicht per se schlecht

Routinen strukturieren unseren Alltag. Sie helfen uns, die Dinge jeden Tag mit einer gewissen Leichtigkeit zu erledigen. Der Arbeitsplan läuft quasi von allein. Es „fluppt“ – und wir haben den Kopf frei für anderes. Routinen verleihen uns sogar einen gewissen Schwung. Durch Routinen gewonnene freie Zeit lässt sich aktiv nutzen oder Sie können damit neue Freiräume schaffen.

Raus aus dem Alltagstrott bedeutet nicht, wertvolle, eingeschliffene Abläufe zu verändern. Aber bestimmte Routinen sollten Sie überprüfen. Vor allem dann, wenn Ihnen für die Dinge, die Ihnen wirklich wichtig sind, keine Zeit bleibt. Stellen Sie sicher, dass Sie immer einen Ausgleich zwischen zwingend notwendiger Tätigkeiten (beispielsweise Arbeit) und schönen Dingen haben.

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[Bildnachweis: stick-figures.com by Shutterstock.com]

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