Beziehung retten: Wie geht es weiter mit uns zwei?

„Bei uns läuft es nicht mehr. Schon seit Monaten.“ Wer sich so über die eigene Partnerschaft äußert, spürt, dass er mitten in einer tiefen Krise steckt. In den letzten Monaten haben sich Angriffe und Vorwürfe gemehrt, und mit einem Mal steht die Frage im Raum: „Soll ich diese Beziehung retten oder beenden?“ Doch handeln Sie wohl überlegt: Laut Paartherapeuten bereut jeder Zweite, seine Entscheidung zum Ende. Es ist eine Frage, die intensiv im Herzen bewegt werden muss.
Wir geben Ihnen Bewertungs- und Entscheidungshilfen in dieser schwierigen Zeit, und Ideen, wie Sie Ihre Krise meistern können…

Beziehung retten: Wie geht es weiter mit uns zwei?

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Beziehung retten oder beenden?

Am liebsten möchten Sie wahrscheinlich hier einen klaren Hinweis bekommen, ob Sie Ihre Beziehung retten oder beenden sollten. Um eins vorneweg zu sagen: Diese Entscheidung kann Ihnen leider keiner abnehmen. Das ist ein Entschluss, den nur Sie selbst für sich treffen können. Auch Ihr bester Freund oder Ihre besten Freundin wird sich schwer tun, Ihnen eine eindeutige Antwort zu geben.

Gründe für ein Beziehungsende

Grundsätzlich ist die Entscheidung, ob Sie Ihre Beziehung retten oder beenden sollten, von vielen Faktoren abhängig. Am besten legen Sie sich Stift und Papier zurecht, denken einmal über die folgenden Punkte in aller Ruhe nach und machen sich Notizen zu den folgenden Punkten:

  • Gefühle
    Sind Ihre Gefühle wirklich weg oder freuen Sie sich noch darauf, wenn Sie Ihren Partner wiedersehen, wenn Sie ein paar Tage von einander getrennt waren?
  • Dauer der Krise
    Wie lange befinden Sie sich schon in dieser schwierigen Situation? Kriselt es schon seit Monaten oder gar Jahren?
  • Sexualität
    Herrscht bei Ihnen schon seit langer Zeit absolute Flaute im Bett? Oder gibt es doch noch ab und zu leidenschaftliche Annäherungen?
  • Gespräche
    Haben Sie offen mit Ihrem Partner oder mit Ihrer Partnerin über Ihre Gefühle gesprochen? Weiß er oder sie, dass Sie unglücklich sind? Gab es ernsthafte Versuche zwischen Ihnen, etwas zu ändern?
  • Hilfsangebote
    Haben Sie an einer Paartherapie oder -beratung teilgenommen? Gab es dort hilfreiche Tipps, die Sie umsetzen konnten? Oder verhallten alle Ideen?
  • Familie
    Wie ist Ihre familiäre Situation? Leben Sie gemeinsam in einer Lebensgemeinschaft oder sind Sie verheiratet? Haben Sie eventuell noch Kinder, die in Ihrem Haus leben und um die Sie sich kümmern müssen?
  • Geld
    Können Sie nach einer Trennung allein für sich sorgen? Sind Sie finanziell abgesichert?

Keine Beziehung ist perfekt. Sich vom Partner oder Partnerin zu trennen, bedeutet nicht automatisch das Ausbleiben von Sorgen. Auch eine neue Partnerschaft bringt Probleme mit sich.

Die Frage, die Sie sich heute stellen müssen, ist, ob Sie wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, um etwas an Ihrer momentanen Situation zu verändern, denn zu einer Partnerschaft gehören immer zwei. Ihr Partner sollte wissen, welche Gedanken Sie belasten. Geben Sie ihm und sich selber in einem Gespräch die Chance, etwas zu verändern.

Beziehungstest: Wie groß ist unsere Beziehungskrise?

Sie fühlen sich unglücklich. Die Schmetterlinge im Bauch haben sich schon vor langer Zeit verflüchtigt und die Liebe scheint verschwunden. Vermutlich beobachten Sie viele der folgenden Alarmsignale in Ihrer Beziehung:

  • Sie leben nur noch nebeneinander her und interessieren sich nicht mehr wirklich für einander. Gleichgültigkeit hat sich breit gemacht.
  • Mit der Zeit hat sich zwischen Ihnen eine Funkstille eingestellt. Sie sprechen wenig miteinander, und wenn dann drehen sich die Gespräche nur um alltägliche Dinge: Wer geht einkaufen, was muss ein gekauft werden? Welche Termine stehen an? Wer macht was? Ihre Gefühle tauschen Sie nicht mehr aus.
  • Sie streiten oft, und dann wird es sehr verletzend. Sie wissen beide genau, wie Sie dem anderen weh tun können.
  • Respekt und Achtung ist zwischen Ihnen verloren gegangen. In Streitgesprächen äfft einer den anderen nach. Vor Freunden diffamieren Sie sich und machen sich über die Schwächen des anderen lustig.
  • Die anderen sind wichtiger geworden. Verabredungen zwischen Ihnen sind nicht mehr wichtig und werden nicht eingehalten, weil Freund oder Freundin ruft.
  • Es gibt Geheimnisse zwischen Ihnen. Das Handy liegt nicht unbeobachtet rum.
  • Sie machen keine gemeinsamen Pläne mehr. Zusammen essen gehen, ein Besuch im Club, eine Theaterführung oder sogar gemeinsame Reisen sind nicht mehr von Bedeutung.
  • Eigentlich verbringen Sie Ihre Zeit lieber allein. Schauen allein einen Film, lesen ein Buch oder besuchen Ihre Freunde.
  • Zärtlichkeiten sind zwischen Ihnen rar geworden. Sie küssen und streicheln sich nicht mehr. Und an den letzten guten Sex können Sie sich nicht mehr erinnern.
  • Sie verbringen kaum noch Zeit gemeinsam zu Hause. Einer von Ihnen ist unterwegs.
  • Die Eigenheiten Ihres Partner stören Sie massiv. Sie ärgern sich über die Unordnung, die mangelnde Zuverlässigkeit. Seine Witze amüsieren Sie nicht mehr. Sie fühlen sich von ihm/ihr genervt.

Um so mehr Alarmsignale Sie in Ihrer Beziehung bemerken, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine Beziehungskrise haben und intervenieren müssen.

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Tipps: Was kann ich machen, um meine Beziehung zu retten?

Dass Sie sich hier Tipps holen, um Ihre Beziehung zu retten, zeigt: Sie sind ein Kämpfer und geben nicht auf. Sie sind bereit, für Ihre Beziehung zu arbeiten. Das impliziert immer den Einsatz von Kraft und Zeit. Der Ausgang ist vielleicht ungewiss, aber Sie können sich hinterher nicht vorwerfen, Sie hätten nicht alles mögliche getan.

Anregungen für Ihren Rettungsversuch

  • „Keep cool“ – Entspannen Sie sich!

    Schauen Sie sich erstmal aus der Adlerperspektive Ihre Beziehung an. Wie lange dauert diese Phase schon? Sprechen wir hier von wenigen Wochen oder schon von Jahren?
    Jede Beziehung durchläuft Zeiten, die stressiger sind. Wenn Sie selber oder Ihr Partner sich gerade in einem stressigen Job oder in einer Ausnahmesituation befindet, sollten Sie nicht jedes Wort und jedwede Reaktion auf die Goldwaage legen. Manch gesagtes Wort ist wirklich nicht so gemeint, wie es ankommt, und ist einfach der schwierigen Lage geschuldet.

  • Seien Sie der Stärkere – und meinen Sie es gut mit Ihrem Partner!

    Sie haben festgestellt, dass Ihr Partner sich in einer schwierigen Lebenssituation befindet? Sein Alltag ist herausfordernd und er hatte viele unschöne Begegnungen? Dann seien Sie barmherzig. Jeder darf in einer Beziehung mal zeigen, dass er ausgelaugt und fertig ist. Klar, das sollte kein Dauerzustand sein. Aber solche Phasen gibt es. Liebe schenkt in dieser Zeit – ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

  • Zeigen Sie Ihre Unabhängigkeit – und ziehen Sie allein los!

    Es gibt keinen Grund, warum Sie jeden Abend neben Ihrem Partner auf der Couch hocken müssen. Sie sollten auf jeden Fall Ihren eigenen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen: Freunde treffen, Sport treiben, Musik machen. Tun Sie das, was Ihnen gut tut. Das füllt Ihre Batterien wieder auf und stärkt Sie.

  • Fokussieren Sie neu – und schärfen Sie Ihren Blick für die positiven Seiten Ihres Partners!

    Sie sind von Ihrem Partner genervt. Ständig lässt er alles liegen. Überall ist Unordnung. In dieses muffelige Gesicht möchten Sie nicht mehr schauen. Sie hassen diese selbstsüchtigen Wünsche, welche er andauernd äußert, fühlen sich missachtet, weil er keinen Blick mehr für Ihre Bedürfnisse hat.

    Wer so richtig entnervt ist, wirft seinen Blick erst Recht auf die Dinge, die nicht gut sind. Es ist Ihre Entscheidung, worauf Sie Ihren Blick richten. Sie können auch das Positive sehen: Ihr Partner entschuldigt sich, für seine Gereiztheit. Man kann sich auf Ihn verlassen, denn er hält Absprachen ein. Mit Barmherzigkeit setzt er sich für die Schwachen ein, sieht wenn jemand in Not ist. Es gibt immer gute Seiten, am anderen zu finden.

  • Gestehen Sie Ihre Fehler – und bitten Sie um Verzeihung

    In keiner Beziehung ist der eine fehlerlos und die Schuld liegt nur beim anderen. Es „menschelt“ immer wieder, beide machen Fehler, reagieren gereizt und ungerecht. Das verletzt. Darum reflektieren Sie über sich selber: Was ist mein eigener Anteil am Konflikt? Wo habe ich mich falsch verhalten und muss mich bei meinem Partner entschuldigen?

  • Brechen Sie das Schweigen – und sprechen Sie Ihre Differenzen an

    Viele Paare habe auf dem Weg in die Krise verlernt miteinander zu sprechen. Oft scheint es einfacher zu schweigen, weil kein neues Streitgespräch geschürt wird. Letztendlich verändern Sie dadurch nichts. Ihr Beziehungsstatus bleibt unverändert.

    Darum seien Sie mutig und sprechen Sie Ihre Probleme an. In dem Gespräch liegt Ihre Chance: Jetzt können Sie Ihre Probleme aktiv lösen.

  • Ziehen Sie an einem Strang – und setzen Sie sich ein gemeinsames Ziel!

    Wir brauchen in unserer Partnerschaft verbindende Elemente. Die können unterschiedlich aussehen. Eine Reise, eine Challenge, Renovierung – suchen Sie sich ein Ziel, dass Sie sich beide wünschen. So finden Sie Themen, über die Sie sich austauschen können, Projekte an denen Sie gemeinsam arbeiten, – und das bringt neuen Schwung in Ihre Zweisamkeit.

  • Lassen Sie Druck ab – und haben Sie Sex

    Das ist vielleicht nicht der Tipp, den Sie hier lesen möchten. Aber ein ordentlicher Orgasmus trägt einfach zum Spannungsabbau bei. Das ist uraltes Wissen. Schon unsere Väter und Mütter wussten, wie beruhigend Sex wirken an. Liebevolle Gesten, Zärtlichkeiten, Leidenschaft und Lust gleichen vieles aus.

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Kann Abstand die Beziehung retten?

Wenn Sie sich mit Freunden über Ihre Beziehung unterhalten, wird Ihnen vermutlich geraten, dass Sie Abstand von einander nehmen sollten. Vielleicht kam Ihnen selber auch der Gedanke, dass eine kleine Pause Ihnen beiden wieder Luft zum Atmen schenkt, die Gemüter sich beruhigen, die Gefühle wieder klarer werden und ein wenig Distanz die Liebe wieder aufflammen lässt.

Aber was bedeuten eine „Beziehungspause“ oder ein wenig „Abstand“? Ist damit eine Trennung auf Zeit gemeint? Vermutlich definieren Sie beide als Partner diese Ideen unterschiedlich. Deshalb sind genaue Absprachen dringend nötig.

Die Trennung auf Zeit

Eine Trennung auf Zeit bedeutet gemeinhin, dass Sie sich tatsächlich trennen. Sie gehen getrennte Wege, beziehen unterschiedliche Wohnungen, leben Ihre eigenes Leben.
Das ist ein großer Schritt und mit sehr viel Vertrauen verbunden, denn eine Trennung bedeutet auch, dass Sie sich anders orientieren dürfen und sich nach neuen Partnern umsehen können. Es ist quasi wie ein „Freifahrtschein“.
Wer sich auf Zeit trennt, sollte sich bewusst machen, dass diese Trennung einen ungewissen Ausgang hat. Eigentlich stehen Ihre Chancen darauf, dass Sie nach dieser Auszeit wieder zusammen kommen nur bei 1:4, denn verschiedene Ausgänge sind möglich:

  1. Nach der Trennung sind Sie sich gewiss, dass Sie nicht mehr mit Ihrem Partner zusammen sein wollen.
  2. Ihr Partner ist sich nach der Auszeit im Klaren darüber, dass er nicht mehr mit Ihnen zusammen sein will.
  3. Sie sind sich beide sicher, dass Sie nicht mehr zusammen leben wollen.
  4. Oder Sie finden beide wieder zusammen und sind sich Ihrer Liebe gewiss.

Mit einer Trennung auf Zeit sollte man also keinesfalls spielen, sondern sich der möglichen Konsequenzen ganz klar bewusst sein.

Abstand

Wer Abstand gewinnt, gewährt seinem Partner wieder Freiraum. Das ist sehr wichtig. Wie schon Konfuzius sagte:“Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.“

In fest gefahrenen Situationen hilft es neue Wege zu gehen. Einfach mal regelmäßig etwas anderes tun, dass den Partner nicht an einen bindet. Was könnte das sein?

  • Schließen Sie sich einem Sportverein an oder betätigen Sie sich mit anderen künstlerisch in einem Malkurs oder Chor.
  • Treffen Sie Ihre Freunde allein. Die Gespräche werden Sie persönlich bereichern. Vielleicht finden Sie jemanden mit dem Sie sich über Ihre persönlichen Probleme austauschen können. Es hilft, „Dampf“ abzulassen. Und zum anderen erweitern diese Treffen Ihren Horizont und lenken Ihren Blick auf Neues.
  • Fahren Sie getrennt in den Urlaub, sei es eine Städtetour mit einem Freund oder eine geführte Tour durch ein anderes Land.

Durch diese kleinen Auszeiten wird Ihnen bewusst werden, was Sie an Ihrem Partner schätzen. Mit ein wenig Distanz können Sie besser entscheiden, ob Sie glücklich mit ihm werden können.

Wie rette ich meine Beziehung, wenn der Partner nicht mehr will?

Eine Beziehung ist ein emotional intimes Verhältnis zwischen zwei Menschen. Es ist geprägt durch wechselseitiges ehrliches Interesse, Mitfühlen und auch Fürsorge.

Wenn Ihr Partner nicht bereit ist, Ihre Beziehung zu retten, hat er dieses innige Verhältnis für sich schon aufgegeben. Er möchte nicht mehr mit Ihnen intim werden. Er interessiert sich nicht für Ihre Belange und möchte auch nicht mehr für Sie sorgen.

Das klingt wohl hart in Ihren Ohren, weil Sie noch Zuneigung empfinden und liebend gerne weiter mit ihm zusammen leben möchten. Dies ist mit Sicherheit eine schmerzhafte Situation, die Ihnen großen Kummer bereitet.

Aber Sie haben nur noch eine Option, die Sie Ergebnis offen umsetzen müssen: Sie können keinen Menschen an sich binden. Wenn Sie jetzt versuchen Ihren Partner an sich zu ketten, fühlt er sich gefangen – und sein Herz haben Sie mit Sicherheit nicht erreicht. Also müssen Sie ihn gehen lassen, wohlwissend, dass er sich schon gegen Sie entschieden hat.

Lassen Sie ihn frei, damit er sein Leben gestalten kann, so wie er es sich vorstellt, und tragen Sie auf keinen Fall die Erwartung in sich, dass nach einer kleinen Freifahrt wieder zu Ihnen zurück kommt, denn das können Sie nicht wissen.

Vermutlich haben Sie nun Angst vor dem Alleinsein. Aber diese Furcht ist wohl der schlechteste Grund, jemanden nicht aufgeben zu wollen. Sie können trauern, um das was verloren ist. Aber eine Angst vor Einsamkeit, zeugt davon, dass Sie sich in einer Abhängigkeit zu Ihrem Partner befinden, die er vermutlich auch als belastend fand.

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Wann ist die Beziehung nicht mehr zu retten?

Wie eingangs gesagt, können nur Sie eine Entscheidung treffen, ob Sie Ihre Beziehung retten wollen oder nicht. Es gibt aber klare Signale, die es fast unmöglich machen, wieder einander zu finden:

  • Sie können nicht verzeihen.

    Wenn Sie Ihrem Partner einen Fehltritt nicht verzeihen können, weil er Sie zum Beispiel im Stich gelassen hat oder fremd gegangen ist, haben Sie ein tiefgreifendes Problem. Sie werden wohl kaum gleichberechtigt wieder zu einander finden, wenn Sie Ihren Partner nicht von Altlasten freisprechen können.

  • Sie können nicht mehr miteinander reden.

    Es ist alles gesagt worden. Sie haben endlos lange Gespräche geführt. Selbst Hilfe durch Eheberatung und Paartherapie brachten keine Veränderung. Ihnen ist eine wichtige Basis genommen. Ohne miteinander zu kommunizieren, geht es nicht. Eine Beziehung retten können Sie nur, wenn Sie miteinander reden; das heißt, dem anderen zuhören, seine Probleme wahrnehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

  • Sie können nichts Liebenswertes an Ihrem Partner finden.

    Menschen entwickeln sich weiter – und leider nicht immer zu ihrem Vorteil. Sie haben mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin gesprochen, mitgeteilt, was Sie nervt. Sie haben ihr/ihm immer und immer wieder eine Chance zur Veränderung gegeben, aber es tut sich nichts und im Laufe der Zeit haben Sie sich so weit auseinander gelebt, dass Sie nichts mehr verbindet, dann sollten Sie ehrlich zu sich selber sein, damit Sie beide Ihr Glück wieder finden können.

  • Einer von Ihnen beiden hat einen neuen Partner.

    Mit dem Zeitpunkt, wo Ihr Partner/Ihre Partnerin eine neue Beziehung zu einer anderen Frau/einem anderen Mann eingeht, kann man nicht mehr von einer Partnerschaft sprechen. Ihr Partner/Ihre Partnerin hat sich für jemand anderes entschieden. Wenn Sie nun klammern, verschlimmern Sie die Situation. Lassen Sie sie ziehen und setzen Sie sich besser einen neuen Lebensmittelpunkt.

Beziehung retten: Neuanfang – so sieht er aus!

Sie haben in den letzten Monaten viel gemeinsam erlebt. Schmerzvolle Zeiten liegen hinter Ihnen, aber am Ende sind Sie erfolgreich und bleiben ein Paar. Wie können Sie ein neues Leben miteinander zu beginnen?

  • Starten Sie wirklich neu.

    Ein Neuanfang ist ein Neuanfang. Die Vergangenheit liegt hinter Ihnen und Sie blicken jetzt in die Zukunft. Der wohl wichtigste Vorsatz ist: „Alte Süppchen“ dürfen nicht wieder aufgekocht werden. Lassen Sie die Vergangenheit ruhen. Öffnen Sie keine alten Schubladen und begegnen Sie Ihrem Partner nicht mit alten Vorurteilen. Ein Neuanfang beinhaltet auch den Glauben an Veränderung.

  • Machen Sie sich bewusst, wie wichtig Ihr Partner Ihnen ist.

    Blicken Sie auf die schönen gemeinsamen Zeiten, die Sie nun miteinander verbringen. Bewahren Sie diese zauberhaften Momente in Ihrem Herz. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die liebevollen Seiten Ihres Partners und sagen Sie ihm, was Sie an ihm schätzen.

  • Vermeiden Sie alte Fehler.

    Sie haben in den letzten Monaten gelernt und sich Wissen angeeignet, was Ihre Beziehung gefährdet. Nutzen Sie dieses Wissen und arbeiten Sie an Ihrem Verhalten: Wenn Sie früher Ihren Partner eingesperrt haben, dann schenken Sie ihm nun den Freiraum, den er dringend benötigt, um sich mit Freunden und Freundinnen zu treffen. Wenn Sie sein Leben zu sehr kontrolliert haben, dann schenken Sie ihm heute Vertrauen. Sie wissen selber am besten, was nun von Ihnen gefordert ist.

  • Treffen Sie klare Absprachen.

    Enttäuscht wird nur der, dessen Erwartungen nicht erfüllt werden. Äußern Sie Ihre Bedürfnisse und erzählen Sie ihm, was Sie benötigen. Brauchen Sie Zeit mit Ihren Freunden, dann planen Sie diese gemeinsam mit ihm ein. Haben Sie zu wenig Zeit für Intimität, dann teilen Sie sich mit, damit Ihr Bedürfnis nach Nähe gestillt werden kann.

  • Reden Sie miteinander.

    Seien Sie mutig und sprechen Sie Ihre Probleme und Konflikte an. Sie müssen nichts in sich hinein fressen. Seien Sie ehrlich und ringen Sie mit Ihrem Partner um ein Konfliktthema. Aber bleiben Sie dabei stets respektvoll und achten Sie die Andersartigkeit Ihres Partners. Eine kleine Hilfestellung: Wenn Sie Vorwürfe vermeiden möchten, dann senden Sie Ich-Botschaften, teilen Sie Ihrem Partner mit, wie Sie sich gefühlt haben. Dann kann er besser auf Sie eingehen.

  • Zeigen Sie Ihrem Partner, was er Ihnen wert ist.

    Verliebte machen sich gegenseitig Komplimente, erzählen sich, was Sie aneinander schätzen. Auch Sie können durch liebevolle Gesten Ihrem Partner, Ihre Zuneigung zeigen. Die kleinen Geschenke, Blumen sagen viel aus – noch mehr tut es ein „Ich liebe dich!“

Beziehung retten: Sprüche, die Orientierung schenken

Sie gehen durch eine schwere Zeit und suchen Verse, die Ihnen Mut machen. Lassen Sie sich inspirieren von Versen bekannter Persönlichkeiten, die ihre Erkenntnisse über Beziehungen in ausdrucksstarken Sprüchen festhielten:

  • „Hinter jedem glücklichen Paar stehen zwei Menschen, die hart dafür gekämpft haben, alle Hindernisse zu ihrem Glück aus dem Weg zu räumen. Warum? Weil sie es beide wollten.“ (Kim George)
  • „Alle Beziehungen gehen durch schwere Zeiten, aber nur die starken kommen durch sie hindurch.“ (Anurag Prakash Ray)
  • „Einzeln kann man stark sein, doch zusammen ist man stärker.“(Unbekannt)
  • „Einige der größten Herausforderungen in Beziehungen resultieren daraus, dass Menschen eine Beziehung eingehen, um etwas zu bekommen: Sie versuchen jemanden zu finden, der sie glücklich macht. In der Realität kann eine langanhaltende Beziehung nur gelingen, wenn die Beziehung zu einem Ort des Gebens, und nicht des Nehmens wird.“ (Anthony Robbins)
  • „Die Liebe zwischen zwei Menschen
    lebt von den schönen Augenblicken.
    Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten,
    die beide gemeinsam bewältigen.“
    (Unbekannt)
  • „Hinter einer starken Beziehung steht die Entscheidung, einander zu lieben, selbst, wenn es schwer wird, einander zu dulden.“ (Unbekannt)
  • „Am Ende des Tages hast du zwei Möglichkeiten: Dich auf das zu fokussieren, was euch entzweit oder was euch verbindet.“ (Unbekannt)
  • „Das größte Kommunikationsproblem besteht darin, dass wir nicht zuhören, um zu verstehen. Sondern um zu antworten.“ (Stephen R. Covey)
  • „Versöhnung ist eindeutig der Weg, der nicht oft bereist wird.“ (Robert Frost)
  • „Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist, es nochmal zu versuchen.“ (Thomas A. Edison)
  • „Probleme sind Teil deines Lebens, und wenn du es verpasst, sie der Person, die dich liebt, mitzuteilen, raubst du ihr die Chance, dich noch mehr zu lieben.“ (Dinah Shore)
  • „Wir lassen unsere Liebesgeschichten viel zu früh enden. Wir wissen definitiv zu viel darüber, wie die Liebe beginnt, und bedenklich wenig darüber, wie es mit ihr weitergeht.“ (Alain de Botton)
  • „Beziehungsprobleme entstehen, weil sich jeder darauf konzentriert, was in dem anderen fehlt.“ („Wayne Dyer)
  • „Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht.“ (Marshall B. Rosenberg)
  • „Ein langer Streit beweist, dass beide Seiten Unrecht haben.“ (Voltaire)
  • ​Nicht die Abwesenheit der Liebe, sondern die Abwesenheit der Freundschaft macht die unglücklichen Ehen.“ (Friedrich Nietzsche)
  • „Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.“ (Jean Anouilh)
  • „Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.“ (Konfuzius)

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[Bildnachweis: Herbstlust.de]

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