Egoismus: Arten, Beispiele & Sprüche

Egoismus ist oft verpönt. Schließlich denken egoistische Menschen nur an sich: Ich, ich und nochmal ich. Diese Ichbezogenheit kann rücksichtslose Ausmaße annehmen. Andererseits: Wer wenn nicht Sie selbst sollte sich um die eigene Person kümmern? Wir zeigen, welche Arten von Egoismus es gibt und warum eine gesunde Portion davon gerade im Alter wichtig ist. Außerdem: Wie behandelt man einen Egoisten? Zahlreiche Beispiele dazu…

Egoismus: Arten, Beispiele & Sprüche

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Definition: Was ist Egoismus?

Egoismus leitet sich vom Lateinischen Wort Ego (also: „ich“) her und ist ursprünglich mit „Eigeninteresse“ und „Eigenliebe“ zu übersetzen. Es bezeichnet ein gesundes menschliches Verhalten, das an den eigenen Interessen ausgerichtet ist. Wann ein Verhalten als egoistisch charakterisiert wird, ist immer abhängig von der Bewertung anderer beziehungsweise dem gesellschaftlich erwünschtem Verhalten.

Mittlerweile hat sich die negative Bedeutung von Egoismus im Sinne von Eigensucht, Narzissmus oder Selbstverliebtheit in der Umgangssprache durchgesetzt. Weit verbreitete Synonyme sind Selbstsucht, Ichsucht oder Eigennutz. Alle diese Begriffe haben negative Konnotation und beurteilen egoistisches Verhalten als unsolidarisch und unanständig.

Arten von Egoismus

Grundsätzlich ist Egoismus aus evolutionsbiologischer Sicht aber sinnvoll: Egoisten sind durchsetzungsfähiger. Das gilt für alle Lebewesen, egal ob Pflanze oder Mensch. Das zeigt sich im Beruf, aber auch in anderen Zusammenhängen. Daher gilt es verschiedene egoistische Arten zu unterscheiden.

  • Grundegoismus
    Jeder Mensch hat einen Selbsterhaltungstrieb. Er wird daher alles unternehmen, was seinem Überleben dient. Dazu gehören an erster Stelle die Grundbedürfnisse wie essen, trinken, schlafen. Auch menschliche Nähe in Form von Sex und Freundschaften sowie ein Dach über dem Kopf und Geld zum Leben sind Grundvoraussetzungen. Das alles dient letztlich der erfolgreichen Fortpflanzung, dem Überleben der eigenen Gene. Dabei stehen wir in ständiger Konkurrenz mit anderen, die dasselbe Ziel verfolgen.
  • Symbiose
    Die Symbiose ist ein wechselseitiger Egoismus. Häufig auch als Altruismus beschrieben, besagt er schlicht: Ich helfe dir, wenn du mir hilfst. Verschiedene Sprüche und Volksweisheiten greifen diese Art auf: „Eine Hand wäscht die andere“, das lateinische „Quid pro quo“ („Dieses für das“) oder „Wie du mir, so ich dir“. Zwar gilt Altruismus häufig als Gegenteil von Egoismus. Dem halten aber Kritiker entgegen, dass kaum ein Handeln nicht auf Gegenleistung ausgerichtet ist: Für Unterstützung erwartet der Helfer mindestens Dankbarkeit.
  • Nepotismus
    Der Begriff leitet sich vom lateinischen nepos für Neffe oder Enkel ab und bezeichnet die Begünstigung von beziehungsweise durch Familienangehörige. Umgangssprachlich finden sich Synonyme wie Vetternwirtschaft oder Klüngel. Wenngleich dieses Verhalten sich auch auf Freunde ausweitet: Vor allem genetische Verwandten, die keine direkten Nachkommen sind, leisten große Unterstützung ohne unmittelbare Gegenleistung. Das konnten Soziologen und Genetiker nachweisen. Unklar ist indes, wie sich das auf die genetische Vielfalt auswirkt.

Egoismus Beispiele

Um noch einmal klar zu unterscheiden, wo es sich um einen gesunden Egoismus oder aber um Egozentrik handelt, einige Beispiele:

  • Eine Ehefrau hat sich ihr Leben lang nach den Wünschen und dem Tagesablauf ihres Mannes und der Kinder gerichtet. Jetzt, da er in Rente ist, möchte sie auch einmal ausschlafen und Arbeiten im Haushalt an ihren Gatten abgeben.
  • Die Eltern möchten, dass ihre Kinder sie mit ihren Enkelkindern häufiger besuchen. Sie selbst sind nicht mehr so mobil, um umgekehrt der Familie einen Besuch abzustatten.
  • Weil das im Internet bestellte Gerät doch nicht Ihren Wünschen entspricht, tauschen Sie es um.
  • Eine Bekannte ist bereits in Rente. Sie hingegen arbeiten noch in Vollzeit. Trotzdem will sich Ihre Bekannte nur montags mit Ihnen verabreden, weil sie an anderen Tagen bereits etwas anderes vorhat oder diese freihalten will.
  • Die erwachsenen Kinder verlangen von ihren gebrechlichen Eltern, dass diese gegen ihren Willen in ein Pflegeheim ziehen, weil das für sie bequemer ist.
  • Am Bahnsteig stehen zahlreiche Passagiere. Obwohl der junge Mann erst kurz vor Einfahrt des Zuges das Gleis betreten hat, drängelt er sich vor und steigt als erster ein, um noch einen Sitzplatz zu erhalten.
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Ursachen: Was oft hinter Egoismus steckt

Personen, die Egoismus an den Tag legen, tun dies meist aus bestimmten Hintergründen heraus. Diese müssen nicht immer negativ sein. Wichtig ist vielmehr, sich selbst zu hinterfragen, ob auch auf einen selbst eines oder mehrere der folgenden Gefühle zutrifft:

  • Minderwertigkeitsgefühl
    Das Gefühl, stets zurückgesetzt und weniger bedeutend zu sein, verursacht häufig das andere Extrem: Egoismus, koste es was wolle. Meist bricht dieses Verhalten dann plötzlich und rücksichtslos aus.
  • Mangel
    Wem an anderer Stelle etwas Entscheidendes im Leben fehlt, der versucht dies nicht selten damit zu kompensieren, sich empathielos über andere Menschen hinweg zu setzen, um diesen Mangel zumindest durch ein kurzes und vermeintliches Triumph- oder Glücksgefühl zu ersetzen.
  • Stress
    Wer unter Zeitdruck ist, verliert schnell die Interessen anderer aus den Augen. Im Gegenteil: Stress verursacht einen Tunnelblick – es geht nur noch darum, die eigenen Ziele möglichst schnell durchzusetzen.
  • Empathielosigkeit
    Gesunder Egoismus bedeutet die Perspektive anderer einnehmen zu können. Doch diese Fähigkeit hat leider nicht jeder erlernt. Egoistisches Verhalten kann daher auch in der Erziehung begründet sein.
  • Frust
    Enttäuschungen und Frustrationen gehören zum Leben. Doch nehmen sie Überhand und gelingt es nicht, diese auszuhalten, kann rücksichtsloser Egoismus die Folge sein. Er dient dann als Selbstschutz.

In diesen Fällen geht es nicht mehr nur darum, die eigenen Bedürfnisse positiv zu verwirklichen. Es geht darum, ein gewisses Defizit zu beseitigen. Egoismus ist also nicht mehr nur Mittel zum Zweck für mehr Lebenszufriedenheit, sondern deutet vielmehr auf tiefgreifendere Probleme hin, deren Ursache Egoisten erkennen sollten.

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Wie behandelt man Egoisten?

Kann man mit einem Egoisten glücklich werden? Bei ausgeprägten Egoismus in der Freundschaft oder gar in der Partnerschaft kann das Zusammenleben schwer werden. Wichtig ist, den gesunden vom ungesunden Egoismus zu unterscheiden. Hier kommt es auf das Maß an: Die eigenen Interessen wahrzunehmen, ist völlig normal. In dem Moment, wo anderen dadurch jedoch Nachteile entstehen, ist Vorsicht angebracht.

Nicht selten haben Menschen mit einem egoistischen Partner oder solchen Freunden die Situation begünstigt: Das Gegenüber ist womöglich gedankenlos, während der andere sich ärgert und ausgenutzt fühlt. Dazu gehören aber zwei: Nämlich einen, der ausnutzt und einen, der es zulässt. Das können Sie tun:

1. Hinterfragen Sie Ihr Verhalten

Was ist Ihr Anteil daran, dass bestimmte Situationen anders ausgehen, als Sie es sich wünschen? Fürchten Sie womöglich einen Streit? Wissen Sie nicht, wie Sie Dinge ansprechen sollen? Sind Sie es gewohnt, in der Rolle des Schwächeren zu sein und nachzugeben? Fühlen Sie sich minderwertig und erwarten daher so ein Verhalten von Ihrem Partner/Freund? Falls diese Fragen zutreffen, sollten Sie sich vergegenwärtigen: Sie haben dieselben Rechte wie Ihr Gegenüber.

2. Halten Sie inne

Geben Sie sich Zeit zum Überlegen, wenn jemand Sie wiederholt um einen Gefallen bittet. Wann hat diese Person Sie zuletzt unterstützt? Und was haben Sie davon, wenn Sie einwilligen? Stellen Sie sich die Frage, ob Sie dazu bereit sind und das möchten. Eine weitere Möglichkeit ist, einen Kompromiss vorzuschlagen. Geht die Person nicht darauf ein, lässt das geringe Rücksicht vermuten.

3. Grenzen Sie sich ab

Üben Sie häufiger nein zu sagen. Es geht nicht darum, sich selbst etwas zu versagen. Aber wenn Sie merken, dass jemand Sie zu etwas überreden will, wozu Sie keine Lust haben, sollten Sie nein sagen. Das sorgt womöglich für Irritation beim Gegenüber. Es kann auch sein, dass sich jemand von Ihnen abwendet. Dann sollten Sie allerdings die Qualität dieser Beziehung infrage stellen. Wahre Freunde nutzen nicht aus und lassen dem anderen auch seinen Freiraum.

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Häufige Fragen und Antworten zu Egoismus

Was spricht für Egoismus?

Bei gesundem Egoismus geht es darum, seine eigenen Bedürfnisse in den Einklang mit der Umgebung zu bringen, diese zu äußern und dazu zu stehen. Auf diese Weise kann uns Egoismus vor Ausnutzung schützen und langfristig einen Beitrag dazu leisten, nicht unzufrieden mit unserem Leben oder unter Umständen sogar seelisch krank zu werden. Erst wenn wir in diesem Kontext den Blick für andere, deren Gefühle und Bedürfnisse verlieren beziehungsweise rücksichtslos darüber hinwegsetzen, beginnt Egoismus toxisch für zwischenmenschliche Beziehungen zu werden.

Was tun gegen eigenen Egoismus?

Kritisieren andere unser Verhalten als egoistisch, sollten wir uns hinterfragen. Es geht darum, jeden Tag aufs Neue einen Spagat zu finden zwischen den eigenen Interessen und denen der anderen. Dabei hilft die Empathie: Es geht darum, sich in die Lage des Gegenübers hineinzuversetzen und ihn offen nach seiner Wahrnehmung, seinen Gefühlen und seinen Wünschen zu fragen. Erst dann kann jeder für sich die Folgen des eigenen Handelns mittel- und langfristig besser einordnen.

Was ist ungesunder Egoismus?

Ungesunder Egoismus lässt sich am ehesten mit Rücksichtslosigkeit beschreiben. Das eigene Wohlergehen ist nicht nur wichtig, sondern oberste Priorität – ohne Rücksicht auf Verluste. Das kann in Ausnutzen oder Ausbeutung anderer Menschen übergehen, nur damit die Wünsche und Ziele der eigenen Person befriedigt werden. Liegt bei gesundem Egoismus der Fokus auf der Gesundheit des egoistisch Handelnden, liegt er bei ungesundem Egoismus auf dem sozialen Umfeld des Egoisten.

Wer entscheidet, was gut und was böse ist?

Jede Gesellschaft gibt sich selbst Regeln, hat in Gesetzen Werte und Normen verankert. Ob etwas in rechtlicher Hinsicht böse ist, entscheidet also das Gesetz. Daneben gibt es Handlungsweisen, die gesellschaftlich erwünscht sind – selbst wenn ein Zuwiderhandeln nicht strafbar ist. Beispiele dafür sind Respekt gegenüber älteren oder gebrechlichen Mitmenschen. Es ist nicht strafbar, als junger gesunder Mensch im Bus auf dem Behindertenplatz sitzen zu bleiben. Aber es ist egoistisch. Nach gesellschaftlichen Maßstäben wäre gut, wenn die Person Platz für gebrechliche Mitmenschen macht.

Gegenteil von Egoismus

Selbstlosigkeit – Altruismus – ist häufig ein gesellschaftliches Idealbild. Der friedfertige Mensch, der immer zuerst an alle anderen denkt und zuletzt an sich selbst. Allerdings stehen hinter nahezu jedem Altruismus egoistische Motive. Denn selbst uneigennützigen Verhalten dient den meisten dazu, ihre eigenen Interessen zum Ausdruck zu bringen: Sei es das reine Gewissen, das sie sich verschaffen oder das Gefühl, die Welt zu einer besseren gemacht zu haben. Oder aber sie suchen nach Anerkennung.

So bringen auch vermeintlich altruistische Gefallen das Gegenüber in die moralische Verlegenheit, dem Wohltäter einen Gefallen zu schulden. Dies geschieht tagtäglich: in der Familie, in Job, zwischen Freunden… Damit sollen diese Handlungen keinesfalls schlecht geredet werden – im Gegenteil: Es ist gut, wenn jemand seinen Egoismus dazu einsetzt, auch anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Dennoch sollten wir gesellschaftlich damit aufhören, moralisch zwischen edlen und unethischen Motiven zu unterscheiden.

Egoismus Sprüche

Insofern ist Egoismus ein zweischneidiges Schwert, über das sich auch schon viele berühmte Denker und Persönlichkeiten den Kopf zerbrochen haben. Einige weise Sprüche über Egoismus:

  • „Selbstliebe ist das stärkste, heiligste Band, welches uns mit der Menschheit verbindet und zusammenhält.“ (Heinrich Martin)
  • „Es ist gut egoistisch zu sein. Aber nicht so, dass man nicht mehr auf Kritik hört.“ (Hugh Hefner)
  • „Auf ein Ziel gerichtet zu sein, ist ein sehr weiser Egoismus.“ (Prentice Mulford)
  • „Alles, was in dieser Welt der Mühe lohnt, ist das eigene Ich.“ (Stendhal)
  • „Freiheitsliebe ist Nächstenliebe, Machtliebe ist Eigenliebe.“ (William Hazlitt)
  • „Ein Moralist ist der schrecklichste, konsequenteste, heuchlerischste Egoist.“ (Stanislaw Brzozowski)
  • „Interessant spricht der Mensch über vieles, aber mit wirklichem Appetit nur über sich selbst.“ (Iwan Turgenjew)
  • „Wer seinen Horizont vergrößert, verkleinert den Himmel.“ (Klaus Kinski)
  • „Wenn du immer das tust, was du möchtest, ist wenigstens schon mal ein Mensch glücklich.“ (Audrey Hepburn)
  • „Man soll Fische nicht mit Erdbeeren und Schlagsahne ködern, bloß weil man selbst gern Erdbeeren mit Schlagsahne isst.“ (Andrew Carnegie)
  • „Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.“ (Joseph Joubert)
  • „Es gibt keine unbiegsameren und härteren Menschen als diejenigen, die immer mit der Betrachtung ihres Unglücks beschäftigt sind.“ (Heinrich von Kleist)
  • „Ein Egoist ist ein Mensch, der nicht an mich denkt.“ (Eugène Labiche)

Andere als Egoisten zu bezeichnen ist selbst egoistisch

Wer egoistisch ist, ist unbequem. Ihre eigenen Interessen entsprechen nur selten denen der anderen Menschen. Schnell wird so jemand dann als Egoist beschimpft. Doch entspricht das wirklich der Realität? Wer einen Menschen des übertriebenen Egoismus bezichtigt, ist meist selbst ein großer Egoist. Es nervt ihn, auf Widerstände zu stoßen bei der Durchsetzung SEINER Bedürfnisse.

Nennt Sie jemand einen Egoisten, zeigt das im Grunde nur, dass der andere mindestens genauso sehr auf den eigenen Vorteil bedacht ist – oder vielleicht noch viel egoistischer handelt. Solch ein Verhalten wurde sogar schon in der Bergpredigt thematisiert: „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? (Mt, 7, 3-5)“ Wer also über einen anderen Menschen richtet und diesem Egoismus unterstellt, hat meist nur zum Ziel, diesen zu manipulieren und ihm Schuldgefühle einzureden, um dann selbst zu profitieren. Eigene Fehler will er damit womöglich kaschieren.


Egoismus im Alter: Endlich Zeit für die eigenen Bedürfnisse?

Wer sein ganzes Leben lang für andere da gewesen ist und sich aufgeopfert hat, der hat im Alter alles Recht darauf, endlich an seine eigenen Bedürfnisse zu denken. Wem es hingegen dabei immer nur um den eigenen Status und das eigene Ansehen geht, dem kann man mit Fug und Recht schon Egozentrik nachsagen.

Doch das ist für viele nicht so einfach. Gesellschaftlich ist Egoismus verpönt. Kein Wunder: Ist es doch für jeden Menschen unbequem, wenn das Gegenüber an sich denkt. Allerdings können Sie es ohnehin nicht allen Menschen recht machen: Einigen, denen man den berühmten kleinen Finger hinstreckt, ist dies nicht genug und sie greifen nach der ganzen Hand.

Darum ist Egoismus für Sie gesund

Insofern sollten Sie die Vorteile für einen gesunden Egoismus sehen und Ihre eigenen Interessen deutlich kommunizieren:

  • In vielen Fällen finden Sie eine Lösung für ein Problem, die zu Ihnen passt.
  • Sie entwickeln im wahrsten Sinne des Wortes mehr „Selbst-Bewusstsein“ über sich selbst und Ihre Bedürfnisse.
  • Da Sie Ihre eigenen Wünsche verwirklichen können und mehr Lebensfreude entwickeln, werden Sie glücklicher und zufriedener.
  • Es fällt es Ihnen daher leichter, das Verhalten anderer akzeptieren zu können. Wer auf eigene Bedürfnisse achtet, versteht die des Gegenübers zumeist deutlich besser.

So können Sie gesunden Egoismus zeigen

Im Alter an sich selbst zu denken und es eben nicht mehr jedem recht zu machen – das klingt vernünftig. Und einfach. Doch wer es ein Leben lang anders gewohnt war und häufig nur an andere gedacht hat, dem fällt das schwer. Daher drei wichtige Tipps, wie Sie sukzessive für sich sorgen:

  • Stellen Sie klare Grenzen heraus
    Reflektieren Sie, was Sie machen möchten und was nicht mehr und kommunizieren dies auch unmissverständlich. Gerne dürfen Sie auch erklären, warum Ihnen diese Grenzen so wichtig sind.
  • Sprechen Sie über Ihre Wahrnehmung
    Reden Sie insbesondere darüber, welche Gefühle entsprechendes Verhalten Ihrer Mitmenschen in Ihnen auslöst. So wecken Sie die Empathie Ihres Gegenübers.
  • Glauben Sie an sich
    Verlassen Sie sich auf Ihre eigenen Stärken und Ressourcen. Machen Sie sich klar, was Sie auszeichnet und stehen Sie dazu. Prahlen Sie ruhig auch einmal mit Ihren Erfolgen und Leistungen im Leben, von denen Sie bestimmt viel vorzuweisen haben.

Weiterführende Artikel

[Bildnachweis: herbstlust.de]

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