Friedhof: Angemessen die letzte Ruhestätte finden

Der Friedhof – die letzte Ruhestätte. Dieser Ort steht für Endlichkeit und macht uns unsere eigene Sterblichkeit bewusst. Gerne würden wir diesen Gedanken bei Seite schieben. Doch wir machen es uns und unseren Angehörigen leichter, wenn wir uns mit unserem eigenen Ende auseinandersetzen und darüber nachdenken, wie und wo wir einmal beerdigt werden möchten. Wir wollen Sie auf dem Weg begleiten und beschreiben Ihnen, welche Friedhofsarten es gibt, zwischen welchen Bestattungsformen Sie wählen können und welche Kosten Sie und Ihre Angehörigen erwarten…

Friedhof: Angemessen die letzte Ruhestätte finden

Welche Arten von Friedhöfen gibt es?

Der Friedhof mit seinen Grabplätzen ist die letzte Ruhestätte der Verstorbenen. In vielen Kulturen ist er weit mehr als nur eine Ruhestätte, er ist ein Ort der Trauer und des Gedenkens. Das Wort Friedhof stammt ursprünglich von dem Wort ‚frithof‘ ab. Damit war der eingefriedete Bereich rund um eine Kirche gemeint. Heute gibt es noch ganz andere Friedhofstypen:

  • Dorffriedhof

    Der Dorffriedhof ist der wohl älteste Friedhofstyp. In den Dörfern wurden früher Erdgräber rund um die Dorfkirche errichtet. Diese Friedhöfe wirken fast schon idyllisch, sie sind sehr gepflegt und überschaubar. Wer sich die Inschriften der Grabsteine durchliest kann Familienhistorien erahnen. Die Dorffriedhöfe sind klein und überschaubar, neue Bestattungen sind heute meist nicht mehr möglich. Nur manchmal haben Dorfbewohner noch Sonderrechte.

  • Parkfriedhof

    Der Parkfriedhof ist gestaltet wie eine englischer Landschaftsgarten. Seine Struktur ist unregelmäßig, die Wege wirken verwirrend, da sie nicht geradlinig verlaufen. Zwischen den Wegen gibt es Wasserflächen, kleine Teiche, Seen oder Bäche, die sich mit Hügel oder Freiflächen abwechseln. Zur besonderen Gestaltung tragen Skulpturen, Denkmäler, Kapellen oder Mausoleen bei.

  • Alleequartierfriedhof

    Wie schon der Name sagt, sind die wichtigsten Gestaltungsmerkmale des Alleequartierfriedhofs seine Alleen. Die Hauptwege sind breit und von hohen Bäumen gesäumt. Es herrscht eine klare Gliederung vor: Rechteckige Grabfelder sind durch klare Wege abgegrenzt. Nebenwege sind kleiner und die Gräber von Hecken eingerahmt. Die klare Struktur ermöglicht eine hohe Belegungsdichte.

  • Waldfriedhof

    Waldflächen, die für Bestattungen genehmigt sind, werden zum Waldfriedhof. Häufig sind sie am Waldrand oder in der Nähe eines Waldes gelegen. Die Umgebung ist naturbelassen und gekennzeichnet durch starken Baumbewuchs. Die Urnen werden unter den Bäumen beigesetzt. Grabsteine sind nicht erlaubt, stattdessen werden kleine Täfelchen mit Namen der Verstorbenen am Baum befestigt oder es gibt einen Lageplan, auf dem eingesehen werden kann, wer an welcher Stelle beigesetzt worden ist.

  • Kolumbarium

    Das Kolumbarium sei hier der Vollständigkeit halber erwähnt. Es ist für sich genommen kein Friedhof, sondern ein Raum oder Gebäude, der einem Friedhof zugehörig ist. An den Wänden befinden sich einzelne kleine Kammern für Urnen. Ursprünglich waren im Christentum keine Verbrennung gestattet, deshalb befanden sich die Kolumbarien in staatlicher Hand. Heute sind die Kirchen gegenüber der Urnenbestattung toleranter, deshalb ist das Kolumbarium auch auf christlichen Friedhöfen erlaubt.

Die letzte Ruhestätte finden: Warum Friedhof?

Grundsätzlich schreibt das Bestattungsgesetz in Deutschland vor, dass Verstorbene bestattet werden müssen. Es liegt sogar ein sogenannter Friedhofszwang vor, weil Verstorbene ihre letzte Ruhe in offiziellen Gräbern finden müssen. Nur im Bundesland Bremen ist die Lage etwas anders: Dort darf die Asche im eigenen Garten verstreut werden.

Dieser Friedhofszwang kann nur umgesetzt werden, weil auf der anderen Seite jeder Einwohner einer Stadt das Recht hat, auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt zu werden. Wenn jemand von außerhalb dort seine letzte Ruhestätte finden soll, bedarf das einer besonderen Genehmigung.

Der Trend zur Urne

In den letzten zehn Jahren haben sich die Zahlen für Erd- beziehungsweise Feuerbestattung stark verändert. Die Feuerbestattung ist eindeutig auf dem Vormarsch. Während im Jahr 2009 sich Feuer- und Erdbestattung die Waage hielten, wurden im Jahr 2018 68 Prozent der Verstorbenen eingeäschert und 32 Prozent beerdigt. Warum nehmen die Feuerbestattungen zu?

Dafür gibt es drei Gründe:

  • Kostenersparnis: Feuerbestattungen sind die preiswertere Variante. Zwischen 300 Euro und 600 Euro kostet eine Verbrennung in Deutschland, während eine Erdbestattung das Vierfache kostet.
  • Vereinfachung der Grabpflege: Urnengräber sind pflegeleichter. Es macht einen Unterschied ob man ein Grab von 1 Meter mal 1 Meter oder ein Grab von 1,20 Meter mal 2,50 Meter pflegt.
  • Entfernung: Heute wohnen die Angehörigen nicht mehr nahe bei ihren verstorbenen Verwandten, deshalb müssen sie die Grabpflege so einfach wie möglich gestalten.

Wenn Sie sich also mit dem Gedanken beschäftigen, wo Sie Ihre letzte Ruhestätte finden möchten, müssen Sie sich auch mit der Frage beschäftigen, wie Sie sich bestatten lassen möchten. Was kommt für Sie in Frage: Eine Erd- oder eine Feuerbestattung?

Welche Gründe sprechen für die Bestattung auf dem Friedhof?

Wenn Sie an Ihre eigene Bestattung denken, empfinden Sie wahrscheinlich wie viele: „Auf keinen Fall möchte ich meiner Familie, meinen Kindern eine Last werden!“ Eine Seebestattung wirkt erstrebenswert. Die Asche wird auf dem Meer verstreut und keiner muss sich mehr um ein Grab bemühen. Doch es gibt auch Gründe, die für die Bestattung auf einem Friedhof sprechen:

  • Ein würdiger Ort

    Es soll ein Ort sein, an dem es ruhig ist. Ein Ort, an dem meine Angehörigen in aller Besinnlichkeit mir ungestört gedenken können.

  • Eine Anlaufstelle

    Meine Freunde, meine Familie sollen wissen, wo sie mich finden. Vielleicht möchten sie noch einmal ein Zwiegespräch mit mir führen. Sie sollen wissen, wo ich bin.

  • Eine Familienstätte

    Meine Angehörigen wurden hier begraben. Ich finde es tröstlich zu wissen, dass ich bei ihnen liegen werde.

Wie finde ich den Friedhof in der Nähe?

Durch das Internet haben wir gar kein Problem damit, die Friedhöfe in unserer Nähe zu entdecken. Sie können ‚Friedhof‘ einfach in Ihre Suchmaschine eingeben und es werden auf einer Landkarte alle Friedhöfe in Ihrer nächsten Umgebung angezeigt. Eine Liste aller Friedhöfe finden Sie auch auf der Homepage Ihres Heimatortes. Oft sind hier unmittelbar Ansprechpartner und Kontakte vermerkt.

Wenn Sie die Friedhöfe in Ihrer Nähe entdeckt haben, machen Sie am besten eine Fahrt dahin. Lassen Sie den Ort auf sich wirken. Spazieren Sie durch die Grünanlage, riechen Sie die Luft, schauen Sie sich die Gräber an und gehen Sie Ihren Empfindungen nach. Ist das ein Ort an dem Sie sich wohl fühlen?

Wie kann ich auf dem Friedhof ein Grab finden?

Schön wäre es, wenn man sich auf dem Friedhof eine Grabstätte auswählen könnte. Viele stellen genau diese Frage: Kann ich mir ein Grab aussuchen? Das lässt sich nicht pauschal beantworten, weil es abhängig vom Friedhof und von der Grabart ist:

  • Reihengrab

    Der Begriff Reihengrab ist selbst erklärend. Hier sind die Gräber in einer Reihe angelegt. Der Verstorbene wird in dem nächsten freien Grab bestattet. Eine Auswahl existiert hier nicht. Unter den Erdbestattungen auf dem Friedhof ist das eine günstige Variante.

  • Wahlgrab

    Wie der Name Wahlgrab beschreibt, kann man sich ein Grab aussuchen. Oft handelt es sich hierbei um Familiengräber, in denen bis zu vier Personen innerhalb einer Ruhezeitperiode bestattet werden können. Die Grabstelle kann meistens individuell gestaltet und die Liegezeit kann verlängert werden.

  • Anonyme Grab

    Nach einer Feuerbestattung wird die Asche in einer Urne beigesetzt. Der Verstorbene kann sich wünschen, dass dies anonym geschieht. Der Friedhof teilt dann einen freien Platz zu und die Grabstelle wird nicht gekennzeichnet.

  • Halbanonyme Grab

    In einem halbanonymen Grab wird die Stelle auch nicht gekennzeichnet. Es existiert aber eine gemeinschaftliche Gedenktafel, auf der die Namen der Verstorbenen vermerkt sind.

Der Wald- oder Naturfriedhof ist ein Sonderfall: Diese Friedhöfe sind oft in privater Hand, deshalb kann man sich in der Regel eine Grabstätte für die Urnenbestattung aussuchen.

Friedhof Verwaltung: Das sollten Sie wissen

Der Friedhof ist ein Ort der Ruhe und des Gedenkens. Jeder hat das Recht ihn zur Besinnung aufzusuchen. Und der Friedhof ist öffentlich. Aufgrund seiner gärtnerischen Gestaltung erfüllt er eine Grünflächenfunktion in der Stadt. Das sind zwei Aspekte, die konträr wirken können. Deshalb muss jeder Friedhof eine eigene Friedhofsverwaltung haben.

Von der Verwaltung wird die Friedhofsordnung beziehungsweise Friedhofssatzung gestaltet und sicher gestellt. Im Kern regelt sie…

  • Öffnungszeiten
  • Verhaltensregeln
  • Grab und Grabgestaltung
  • Ruhezeiten
  • Nutzungsrechte
  • Trauerfeiern

Insbesondere auf die Grabgestaltung nimmt die Friedhofsverwaltung großen Einfluss. Sie genehmigt Grabsteine, achtet darauf, dass Gräber nicht sich selber überlassen, sondern durch Angehörige oder Friedhofsgärtner gepflegt werden.

Die Friedhofsverwaltung legt in ihrer Ordnung beziehungsweise Satzung auch fest, wie die Gräber bepflanzt werden dürfen. Insgesamt soll der Friedhof ein stimmiges Bild abgeben. Bevor Sie sich für einen Friedhof entscheiden, werfen Sie am besten immer einen Blick in die Friedhofssatzung, um nicht negativ überrascht zu werden.

Friedhofssatzung

Die Friedhofssatzung fasst alle Vorschriften für den Friedhof, die von der Friedhofsverwaltung festgelegt worden sind, zusammen. Da jeder Friedhof seine eigene Satzung hat, können die Angaben variieren. Wir möchten Ihnen dennoch beispielhaft eine Idee davon geben, was in einer Satzung festgelegt wird:

  • Vorschriften über Grabgrößen

    Die Grabgrößen können variieren. Zum Beispiel darf auf manchen Friedhöfen der Sarg eines Verstorbenen nach Vollendung des fünften Lebensjahres 2,05m lang und 0,65m breit und 0,65m hoch sein.

  • Ruhezeiten

    Ruhezeiten bedeutet wie lange der Sarg im Grab unangetastet bleibt. Das hängt von der Bodenbeschaffenheit und dem Alter der Verstorbenen ab. Bei verstorbenen Kindern unter fünf Jahren liegt diese bei 15 Jahre, bei Verstorbenen, die älter als fünf Jahre wurden, liegt die Ruhezeit bei mindestens zwanzig Jahren.

  • Grabgestaltung und Grabbepflanzung

    Die Satzung legt fest, dass alle Grabstätten gärtnerisch hergerichtet und dauernd in Stand durch Angehörige oder Friedhofsgärtner gehalten werden müssen. Dies beinhaltet auch, dass die Bepflanzung des Grabes dem Gesamtcharakter des Friedhofs angepasst und verwelkte Blumen und Kränze unverzüglich von Grabstätten entfernt werden müssen.

  • Gebühren

    Die Gebühren sind abhängig von der Friedhofsauslastung und Bodenbeschaffenheit. Die Kosten steigen, wenn es auf Grund der Bodenbeschaffenheit schwierig wird, ein Grab auszuheben. Dazu gehören die Grabkosten für die einzelnen Grabstätten, die Kosten für die Bereitstellung und Unterhaltung eines Grabes. Alles zusammen wird Beisetzungsgebühren genannt. In der Regel existiert zu der Satzung ein separates Dokument mit der Gebührenordnung, da die Preise schwanken.

  • Verhalten auf dem Friedhof

    Jeder muss sich der Würde des Ortes, der Toten und unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte von Angehörigen entsprechend verhalten. So ist es dort untersagt zu lärmen, zu spielen, Sport zu treiben oder Geschäften nachzugehen.

  • Öffnungszeiten

    Friedhöfe sind oft von morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Teile können gesperrt werden, wenn eine Beisetzung statt findet. Auch bei gefährlicher Witterung – zum Beispiel Glatteis – werden die Friedhöfe vorsichtshalber geschlossen. Genaue Öffnungszeiten und weitere Bekanntmachungen muss man den Hinweisen vor Ort entnehmen.

  • Richtlinien für Trauerfeiern

    Trauerfeiern können in einem dafür bestimmten Raum (Kapelle oder Leichenhalle), am Grab oder an einer anderen Stelle im Freien, die dafür vorgesehen ist, abgehalten werden. Auf Antrag kann der Sarg, wenn keine Infektionen bestanden und die Leiche noch nicht verwest ist, geöffnet werden. Hat die Friedhofsverwaltung Bedenken, können diese Möglichkeiten eingeschränkt werden.

  • Haftung

    Die Haftung auf den Friedhof liegt im Prinzip nur bei den Nutzern, denn diese haften für alle Schäden, die durch sie entstehen. Das gilt auch, wenn in ihrem Auftrag Anlagen gebaut und Gräbmäler errichtet werden. Die Stadt haftet nicht für Schäden, die durch dritte Personen oder Tiere anfallen. Sie haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Friedhofskosten: Wie hoch sind Bestattungs- und Friedhofsgebühren?

Eine genaue Berechnung ist nicht möglich, weil die Kosten von Ort zur Ort variieren. Prinzipiell setzen sich die Ausgaben auf dem Friedhof vor allem aus zwei Gebühren zusammen:

  • Grabkosten/Grabnutzungsgebühren
  • Beisetzungsgebühren

Im Folgenden beschreiben wir Ihnen die Kosten genauer und geben eine ungefähre Vorstellung davon geben, was Sie finanziell bei einer Beisetzung auf dem Friedhof erwartet:

  • Grabkosten

    Die Grabkosten beziehen sich auf die Nutzung des Grabes. Die Angehörigen zahlen für eine Ruhezeit, das ist der Zeitraum, in denen ihnen das Grab überlassen wird. In der Regel sind dies mindestens 20 Jahre. Die Zeitspanne ist von der Grabart und der Bodenbeschaffenheit abhängig.
    (365 bis 3500 Euro)

  • Beisetzungsgebühren

    Die Beisetzungsgebühren betreffen das Bereitstellen des Grabes, dazu gehört die Öffnung der Grabstelle, das Auskleiden des Grabes mit Matten oder Grün zur Beisetzung und natürlich das Schließen und Einebnen der Grabstelle.
    (400 bis 1500 Euro)

  • Weitere Friedhofskosten
    • Kühlraum: 150 bis 600 Euro
    • Nutzung der Trauerhalle und Gestaltung: 180 bis 1000 Euro
    • Träger für Urne oder Sarg: 80 bis 350 Euro

Hinzu kommen noch die Kosten für…

  • Bestattungsinstitut: Sarg: 500 bis 5000 Euro; Urne: 100 bis 1000 Euro
  • Sterbeurkunde (einfach): 10 bis 15 Euro
  • Hygienische Versorgung des Verstorbenen, Kleidung, Betten: 250 bis 750 Euro
  • Überführung des Leichnams: 120 bis 300 Euro
  • Trauerredner 100 bis 450 Euro
  • Musikalische Gestaltung: 50 bis 500 Euro
  • Floristen: 100 bis 350 Euro
  • Steinmetz (Grabstein und Einfassung): 1500 bis 10.000 Euro
  • Trauerkarten: 60 bis 200 Euro
  • Traueranzeige: 200 bis 1000 Euro
  • Leichenschmaus: 250 bis 1500 Euro
  • Friedhofsgärtner für 20 Jahre: 2000 bis 20.000 Euro

Wenn man alle diese Kosten summiert, wird klar, dass Sie unbedingt Preise vergleichen sollten. Die Gesamtkosten sich leicht zwischen 4000 Euro und 24.000 Euro bewegen. Und das ist schon ein deutlicher Unterschied – je nach Ausstattung der Beerdigung.

Bei einer einfachen Beerdigung müssen Sie heute durchschnittlich mit Kosten von 8000 Euro rechnen. Lassen Sie sich darum unbedingt von mehreren Beerdigungsinstituten beraten, wenn ein Todesfall zu erwarten ist.

[Bildnachweis: girlseeingworld by Shutterstock.com]
23. März 2020 Redaktion Icon Autor: Herbstlust Redaktion

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