Polyamorie: Mehr als sexuelle Freiheit

Was früher ein absolutes Tabu war, wird heute öffentlich gelebt: Polyamorie. Einzelne führen verantwortungsbewusst Liebesbeziehungen mit mehreren Menschen, und das mit allen Konsequenzen. Dabei steht das sexuelle Verlangen nicht einmal im Vordergrund.

Sie möchten mehr über Polyamorie erfahren? Dann informieren Sie sich hier. Wir klären Sie auf über die Eigenschaften und Formen der polyamoren Beziehung und die Probleme, die dieser Lebensstil mit sich bringt…

Polyamorie: Mehr als sexuelle Freiheit

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Was ist eine polyamoröse Beziehung?

Polyamorie bedeutet, mehr als nur eine Person zur gleichen Zeit erotisch zu lieben. So fühlt sich der Poly-Liebende nicht nur zu einem Menschen hingezogen, sondern pflegt mit mehreren eine Liebesbeziehung. Alle Beteiligten wissen davon und haben ihr Einverständnis gegeben.

Wer denkt, es ginge hier nur um Sexualität, liegt falsch. Es geht nicht um die wilde Liebe. Polyamore Beziehungen sind mehr als nur eine sexuelle Spielwiese. Sie werden mit der Absicht gegründet, langfristig eine Beziehung zu gestalten und vertrauensvoll miteinander umzugehen. Das schließt Zärtlichkeiten und Sex mit ein.

Wichtige Eigenschaften einer polyamoren Beziehung

In der Polyamorie binden sich die Liebenden in unterschiedlichen Konstellation. Damit dies funktioniert, müssen die Beziehungen bestimmte Eigenschaften aufweisen. Ansonsten ist das Liebesleben zum Scheitern verurteilt:

  • Ehrlichkeit und Offenheit:
    Das Beziehungsnetzwerk ist offen gelegt und alle Beteiligten wissen von einander. Keiner strengt sich an, um irgendetwas geheim zu halten. Im Gegenteil: Es wird erwartet, dass alle mit den aufkommenden Emotionen umgehen können.
  • Gleichberechtigung und Zustimmung:
    Alle Beteiligten haben ihr Einverständnis zu diesen Beziehungen gegeben. Es ist gemeinsamer Konsens, dass die unterschiedlichen Liebesverhältnisse existieren. Dementsprechend werden die Bedürfnisse aller gleich behandelt und es wird immer wieder nach Lösungen gesucht, die alle im gleichen Maß zufrieden stellen.
  • Langfristige Ausrichtung:
    Die Poly-Beziehungen sind darauf ausgelegt, langfristig zu existieren. Das ist der große Unterschied zum Swingen, welches nur auf ein kurzes sexuelles Abenteuer aus ist.

Polyamory hat also nichts mit „Fremdgehen“ gemeinsam. Hier wird kein Partner oder Partnerin betrogen oder hintergegangen, weil jeder seine Einwilligung zu den anderen Beziehungen gegeben hat. Der Anhänger der Polyamorie möchte verantwortungsvoll, ehrlich und offen mehrere Liebesbeziehungen führen.

Was ist der Unterschied zwischen einer polyamoren Beziehung und einer offenen Beziehung?

Der polyamor lebende Mensch lässt offen Gefühle für eine dritte Person zu. Dabei geht es ihm nicht nur um sexuelle Befriedigung. Er will mehr. Er möchte eine andauernde Beziehung, in der auch Emotionen miteinander geteilt werden.

Die „offene Beziehung“ ist eine Sonderform der Polyamorie. Hier werden Sexualität und Gefühle eindeutig von einander getrennt. Beide sehen sich als feste Partner, erlauben sich aber, ihre sexuelle Lust mit einem Dritten auszuleben. Die Gefühle bleiben die ganze Zeit bei dem Hauptpartner. Aber das Primärpaar erzählt sich von den sexuellen Erlebnissen. Für ihre Partnerschaft sind dies lediglich Nebenschauplätze, die keine Bedeutung für ihr Zusammensein haben.

Welche unterschiedliche Formen einer polyamorösen Beziehung gibt es?

Die Partner bringen unterschiedliche Lebensumstände in die Beziehung ein, deshalb werden polyamore Beziehungen von den Paaren individuell gestaltet. Jedes Paar bespricht, wie es seine Liebe leben möchte. Hier nennen wir Ihnen die wesentlichen Beziehungsformen:

  • Die Primär- und Sekundärbeziehungen:
    In der Primärbeziehung bekunden beide, dass sie den Rest ihres Lebens gemeinsam verbringen möchten. Sie leben zusammen, sind eventuell verheiratet und haben sogar gemeinsame Kinder. Das hindert sie aber nicht daran, sich für andere zu öffnen in einer Sekundärbeziehung.
    Die Sekundärbeziehung ist auch eine besondere Partnerschaft, die viele Jahre bestehen kann. Man fährt sogar zusammen in den Urlaub, doch die Beziehung hat nicht die Tiefe und Tragweite der Primärbeziehung.
  • Die offene Ehe beziehungsweise offene Beziehungen:
    Jeder/Jede darf unterschiedliche Sexualpartner und -partnerinnen haben – dazu haben alle Beteiligten ihr Einverständnis gegeben. So sind sexuelle Erlebnisse nicht nur der Partnerschaft vorbehalten.
  • Das Beziehungsnetzwerk:
    Dieses Netzwerk besteht aus einer Vielzahl von Beziehungen. Die Beteiligten kennen sich oft untereinander. Der Einzelne führt keine Primärbeziehung, lebt aber in mehreren Liebesbeziehungen.
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Wie kann Polyamorie funktionieren?

Wer in einer polyamorösen Beziehung leben will, muss mit sich selbst im Reinen sein, denn seine diversen Liebesbeziehungen fordern ihn heraus.

Die Schwierigkeit: Er muss nicht nur die Basis für eine Beziehung finden, sondern für mehrere. Das heißt, er muss mit unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen von anderen parallel zurechtkommen, und sie alle miteinander vereinbaren.

Sie interessieren sich für eine polyamoröse Liebesbeziehung? Wir geben Ihnen Einblicke, was das für Sie bedeuten kann:

  • Ehrlichkeit:
    Eine polyamore Beziehung benötigt viel Ehrlichkeit. Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und gegenüber dem Partner. Vielleicht stellen Sie fest, dass Sie doch nicht so stark sind, wie Sie glaubten, und es Ihnen massive Probleme macht, wenn Ihr Partner die Nacht auswärts verbringt? Dann sollten Sie darüber sprechen.
  • Respekt:
    Ihr Partner öffnet sich, erzählt Ihnen, wenn es Probleme gibt, welche Situationen er kaum ertragen kann. Dann sollten Sie diese respektieren. Eine polyamore Beziehung funktioniert nur, wenn die Gefühle und Gedanken aller beachtet werden. Das setzt voraus, dass alle Beteiligten Grenzen setzen dürfen. Ein „Stopp – es geht nicht weiter so!“ muss zugestanden werden.
  • Treue:
    In einer monogamen Beziehung hat das Wort „Treue“ eine eigene Bedeutung: Treu ist, wer sich emotional und sexuell an eine Person gebunden hat.
    In der polyamoren Beziehung bekommt Treusein einen anderen Schwerpunkt: Treusein bedeutet vor allem, dass Vereinbarungen und Regeln eingehalten werden. Das können Rituale sein, die dem Paar Sicherheit schenken. Es kann auch bedeuten, dass der Partner wissen möchte, mit wem man Sex hatte. Wichtig ist, dass sich niemand verletzt oder gar verstoßen fühlt.
  • Kommunikation:
    Ohne ‚Miteinander Reden‘ funktioniert Polyamorie nicht. Gemeinsam muss immer wieder eine Beziehungsbasis gefunden werden, und das nicht nur mit einem Partner, sondern mit mehreren Partnern. Das setzt voraus, dass Sie viel mit den Beteiligten sprechen.
  • Verhandlung:
    Alle Beteiligten bringen unterschiedliche Erwartungen mit in die Beziehungen. Es lassen sich nicht immer alle Wünsche miteinander vereinbaren. Dann müssen Sie verhandeln, bis jeder zufrieden ist.
  • Authentizität:
    Wenn Sie feststellen, dass diese Beziehungsform nicht zu Ihnen passt, sagen Sie es auch. Sie tun sich selbst und Ihrem Partner keinen Gefallen, wenn Sie sich verstellen.
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Polyamorie: Test – ist dieser Liebesform etwas für mich?

Haben wir Sie neugierig auf die Polyamorie gemacht? Leben Sie in einer monogamen Beziehung und möchten herausfinden, wie polyamorös Sie sind? Die folgenden Fragen bringen Sie auf die Spur.

  1. Glauben Sie, dass es Menschen möglich, nicht nur einen sondern mehrere gleichzeitig zu lieben?
  2. Träumen Sie manchmal davon, Sex mit einem anderen Menschen außerhalb Ihrer festen Beziehung zu haben?
  3. Hegen Sie schon mal ein sexuelles Verlangen für Menschen in Ihrem Freundeskreis?
  4. Hatten Sie schon einmal eine Affäre, obwohl Sie fest leiert waren?
  5. Gab es in Ihrer Partnerschaft schon mal eine längere sexlose Zeit?
  6. Können Sie es ertragen, wenn Ihr fester Partner mit anderen flirtet?
  7. Freuen Sie sich mit Ihrem Partner, wenn er Ihnen erzählt, er habe sich verliebt?
  8. Können Sie damit umgehen, wenn Ihr Partner auch mit anderen Menschen sexuelle Erfahrungen macht?
  9. Wie frei sind Sie? Können Sie sich über gesellschaftliche Moralvorstellungen hinwegsetzen?
  10. Haben Sie die Kraft, sich auf neue sexuelle Erlebnisse einzulassen?

Umso mehr Fragen Sie mit Ja beantworten konnten, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie zur polyamorösen Liebe neigen.

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Polyamorie: Ursachen und Auslöser für diese Form der Liebe

Warum sich Menschen für eine polyamorösen Lebensstil entscheiden, ist geprägt von ihrer persönlichen Biographie:

Viele Poly-Liebende kommen aus einer monogamen Beziehung. Sie lebten dort auch lange Zeit glücklich, bis sie unerwartet feststellten, dass sie sich trotzdem noch in andere Menschen verlieben können.

Andere trafen auf nicht-monogam lebende Menschen und ließen sich in Gesprächen davon überzeugen, dass auch sie mehrere Menschen parallel erotisch lieben könnten. Daraufhin hinterfragten sie die gesellschaftliche Norm, monogam zu leben.

Wieder andere stellten fest, dass sie nicht anders konnten als ‚fremdzugehen‘ und empfanden es als befreiend, endlich einen Weg – ohne Gewissensbisse – gefunden zu haben, der ihnen erlaubt ein Liebesleben mit mehreren Menschen gleichzeitig zu führen.

Alle gemeinsam haben die Erfahrung gemacht ist, dass es möglich ist nicht nur einen Menschen zu lieben, sondern mehrere, und dass es einen Weg gibt, dieses Bedürfnis auszuleben, ohne einen Partner zu verletzen.

Hinzu kommt noch die Auffassung, dass ein einziger Mensch nicht dauerhaft alle Bedürfnisse stillen kann. Es ist für den Einzelnen entlastend, wenn der Partner sich an weiterer Stelle glücklich fühlt. Sie sehen sich durch das ‚Fremdgehen‘ in der Monogamie bestätigt: „Wenn so viele Menschen in monogamen Beziehungen fremdgehen, dann ist der Mensch auch nicht für die Monogamie geschaffen.“, so Ihre Begründung.

Polyamorie: Probleme in der polyamorösen Beziehung

Das größte Konfliktpotenzial steckt in den vielfältigen Beziehungen. Anonyme Befragungen ergaben, dass der Poly-Liebende kaum mehr Sex hätte als der in der Monogamie. Das Ergebnis überrascht nur im ersten Augenblick, wenn man sich klar darüber wird, wie oft der Poly-Liebende in Gesprächen damit beschäftigt ist, seinen Partner gerecht zu werden.

In der Polyaromie muss an vielen Fronten Beziehungsarbeit geleistet werden. Viele Konflikte werden in dem Beziehungsnetzwerk ausgehandelt: Wer verbringt wie viel Zeit mit wem? Das setzt beim Einzelnen eine große Gesprächsbereitschaft voraus.

Themen, die von polyamurösen Paaren diskutiert werden

Es ist nicht leicht, die Basis für eine polyamoröse Beziehung zu finden, weil sie sich außerhalb der gesellschaftlichen Norm befindet. Die Beteiligten können nicht auf bewährte Verhaltensmuster zurückgreifen, sondern müssen ihre Meinung neu entwickeln. Die folgenden Fragen können für Zündstoff sorgen:

  • „Als Paar möchten wir unsere Beziehung öffnen. Aber besteht dadurch nicht die Gefahr, dass wir unsere gute Beziehung kaputt machen?“
  • „Was passiert, wenn der eine sich in einen anderen Menschen verliebt, der Partner aber nicht. Kann er aushalten nicht mehr der oder die Einzige zu sein?“
  • „Ist mein Partner wirklich gewillt, einer von mehreren zu sein?“
  • „Wie kann ich eine polyamoröse Beziehung leben?“
  • „Kann ich meine Liebe wirklich gleich verteilen oder gibt es nicht doch den Partner Eins, Zwei oder Drei?“
  • „Mit welchem Partner lebe ich zusammen in einer Wohnung? Oder lebe ich besser allein, damit ich nach Belieben den jeweiligen Partner empfangen oder besuchen kann?“
  • „Mit welchem Partner fliege ich in den Urlaub?“
  • „Was tue ich, wenn mein Partner eifersüchtig ist?“
  • „Was passiert, wenn wir beide uns in die selbe Person verlieben? Können wir es ertragen, wenn wir nun einen Menschen „teilen“ müssen und in einer Dreiecksbeziehung leben?“
  • „Was tue ich, wenn der Partner krank ist und Unterstützung benötigt? Verlasse ich dann auf Zeit meinen Primärpartner?“
  • „Was passiert, wenn der in der poliamorös lebende Partner stirbt? Ändert sich etwas in der Erbreihenfolge? Muss der Primärpartner mit einem geringeren Erbe rechnen?“

Als Schlüsselbegriff wird bei all diesen Fragestellungen immer wieder „Mitfreuen“ genannt. Wer sich mit dem Partner über das Verliebtsein des anderen freut, der schafft es auch Lösungen in den Konflikten zu finden, weil er die Liebe und Zuneigung seines Partners nicht in Frage stellt.

Was ist der Unterschied zwischen Polygamie und Polyamorie

Polygamie meint die sogenannte ‚Vielehe‘: Eine Person ist mit mehreren Personen verheiratet. Meistens ist es der Mann, der mehrere Ehefrauen hat, wie zum Beispiel in einigen islamischen Ländern. Dort ist die Polygamie legal.

Polyamorie ist zunächst ein Kunstbegriff, der um 1990 entstanden. Er setzt sich aus dem griechischen „poly“, was „viel“ und lateinischen „amore“, welches „Liebe“ bedeutet, zusammen. Die „Vielliebe“ meint etwas anderes als die Polygamie. Hier führen Frauen und Männer mehrere Liebesbeziehungen. Teilweise leben sie in einem Eheverhältnis und haben Beziehungen außerhalb ihrer Ehe, oder aber sie sind Single und führen mehrere Beziehungen.

Ist Polyamorie verboten?

Polyamorie ist in Deutschland nicht verboten. Sie sollte dennoch auf einer freiwilligen Basis beruhen und einvernehmlich geführt werden.
Verboten ist in Deutschland hingegen Polygamie, die Vielehe. In Deutschland darf ein Mann nur mit einer Frau gleichzeitig verheiratet sein.

Polyamorie: Kritik an diesem Lebensstil

Schätzungen zur Folge leben ungefähr 50.000 Menschen in Deutschland polyamorös. Diese Art der Liebe ist somit keinesfalls „Mainstream“. Wer offen bekundet, dass er polyamorös lebt, trifft auf neugierige Blicke. Faszination macht sich breit, weil dieser Lebensstil einfach neu und anders ist. Mutige stellen dann offen Fragen zu dem Lebensmodell.

Auch wenn unsere Gesellschaft immer toleranter gegenüber den diversen Beziehungsformen wird, wirkt dieser Lebensstil andersartig auf viele, und Poly-Liebende müssen mit hartem Gegenwind rechnen. Oft werden sie mit den folgenden, sehr persönlichen Kritikpunkten konfrontiert:

  • „Du bist nicht beziehungsfähig!“
    Dahinter steckt die Auffassung, dass der Poly-Liebende sich vor einen tiefen Bindung drückt. Er will sich nicht auf einen Menschen tiefer einlassen, weil er Angst davor hat, enttäuscht zu werden und hinterher allein zu sein.
  • „Du wirst nie die Tiefe einer wahren Liebe erleben, denn die ist exklusiv!“
    Viele Menschen glauben, dass ein Mensch für sie bestimmt ist und mit diesem gehen sie durch Dick und Dünn. Die vielen gemeinsamen Jahre schweißen zusammen: Sie mussten schwierige Situationen zusammen ertragen, Lösungen finden und weiter leben. Sie empfinden es als exklusives Vorrecht, diese Zeit mit einem Menschen an ihrer Seite zu verbringen. Mit ihm bleiben Sie zusammen, solange es geht.
  • „Dein Lebensstil ist unmoralisch!“
    Der allgemeinen Sitte entspricht es, nur mit einem Menschen fest in einer Beziehung zu sein. Diese Vorstellung entspricht den Werten unserer Gesellschaft: Der Norm entsprechend lebt der Mensch mit nur einer Person in einer Lebensgemeinschaft oder ist mit ihm verheiratet.
  • „Polyamorie ist nicht von Gott gewollt!“
    Den biblischen Erzählungen nach, schuf Gott am Anfang Adam und Eva. Er schenkte Adam eine Frau, damit er nicht allein sei. „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.“ (1. Mose 2, 21-24 – Die Bibel) Im alten Testament gibt es danach einige Berichte von Stammesvätern (zum Beispiel Abraham, David und Solomo), die mehrere Ehefrauen hatten und offensichtlich in Polygamie lebten.

    Mit dem Neuen Testament änderte sich der Blick auf die Ehe: „Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll er Mensch nicht scheiden!“ (Matthäus 19, 5-6 – Die Bibel) Es wird nur noch von der Liebesbeziehung zwischen einem Mann und einer Frau gesprochen, und nicht von mehreren Liebesbeziehungen.

Letztendlich muss jeder sein persönliches Lebensglück selber finden. In unserer Gesellschaft werden zunehmend diverse Beziehungsmodelle akzeptiert. Es gibt viele individuelle Wege und es liegt in unserer eigenen Verantwortung das Lebensmodell zu finden, dass zu uns passt.

Polyamorie: Film-Tipp

Wenn Sie einmal in die Welt der Polyamorie eintauchen wollen, empfehlen wir Ihnen diese Serie:
„Polyamorie – Liebe zu dritt“
Hierbei handelt es sich um eine US-amerikanische Reality-Show, die im Jahr 2012 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Es wurden Paare begleitet, die sich nicht nur in Liebesbeziehung zu ihrem Primärpartner befanden. Im Mittelpunkt steht, wie sie ihre alltäglichen Herausforderungen meistern.

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[Bildnachweis: Herbstlust.de]

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