Soziales Engagement für Senioren: 14 Ideen Gutes zu tun

Mit Eintritt in den Ruhestand erleben viele Menschen, dass sie plötzlich deutlich mehr Zeit zur Verfügung haben. Berufliche Verpflichtungen entfallen und der Alltag verändert sich. Die zusätzlich gewonnene Freizeit will sinnvoll genutzt werden. Soziales Engagement ist eine Möglichkeit dazu. Viele Rentner entscheiden sich, etwas für das Gemeinwohl zu tun, sich für einen guten Zweck einzusetzen und anderen zu helfen. Die Einsatzfelder sind vielfältig: Von Bildungsförderung über Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu Umweltschutz – für jeden ist etwas dabei. Wir stellen Ihnen verschiedene Einsatzmöglichkeiten vor und geben Tipps, wie Sie Ihr soziales Engagement starten…

Soziales Engagement für Senioren: 14 Ideen Gutes zu tun

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Soziales Engagement: Was ist das?

Soziales Engagement oder auch bürgerschaftliches Engagement ist ein Sammelbegriff, der ehrenamtliche und unentgeltliche Aktivitäten in gemeinwohlorientierten Gruppen, Vereinen, Initiativen und Organisationen umfasst. Diese Aktivitäten haben den Zweck, sich dafür einzusetzen, Gutes zu tun. Das ist auf zweierlei Arten möglich:

  1. Über Zeit und Arbeitsleistung der freiwilligen Helfer
  2. Über finanzielle Unterstützung in Form von Spenden oder Mitgliedsbeiträgen.
  3. Wer sich sozial engagiert, hat eine starke innere Motivation. Der Bereich, in dem sich die Person engagiert, liegt ihr besonders am Herzen. Die Tätigkeit empfinden Sozial-Engagierte als sinnstiftend und geben den Interessen sowie dem Wohlergehen anderer einen hohen Stellenwert.

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    Was bedeutet soziales Engagement für die Gesellschaft?

    Immer mehr ältere Menschen engagieren sich sozial, zeigt das vierte Deutsche Freiwilligen Survey des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 1999 engagierten sich 28,4 Prozent der Menschen im Alter von 55 und älter. 2014 ist der Anteil auf 38,5 Prozent gestiegen. Vor allem die Altersgruppen 55 bis 64 Jahre und 65 bis 74 Jahre sind mit einer Engagementquote von 45,2 und 41,5 Prozent besonders aktiv.

    Insgesamt engagieren sich in Deutschland 30 Millionen Menschen. Soziales Engagement ist für eine funktionierende Gesellschaft von großer Bedeutung. Es stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie. Soziales Engagement macht es möglich, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihren Lebensraum mitgestalten.

    Beitrag zur Gesellschaft

    Menschen die sich sozial engagieren, übernehmen Aufgaben, die der Staat alleine nicht stemmen kann. Ohne sie gäbe es keine Sportvereine, Lesepatenschaften, Selbsthilfegruppen oder freiwillige Feuerwehren. Aktuelle und künftige Herausforderungen werden mithilfe von sozial engagierten Menschen bewältigt. Ein Beispiel: Als 2015 über eine Millionen Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren es die freiwilligen Helfer, die Sachspenden annahmen und sortierten, bei Behördengängen und der Integration halfen.

    Dass ältere Menschen ihre Kompetenzen, ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz einbringen, ist dabei von großem Wert. Auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben leisten sie mit ihrer Zeit und ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag. Fast 30 Prozent der Ehrenamtlichen im Alter zwischen 65 und 74 Jahren engagieren sich mehrmals wöchentlich.

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    Soziales Engagement: Bedeutung für ältere Menschen

    Sich für das Gemeinwohl zu engagieren, erlebt die Mehrheit der ehrenamtlich tägigen Senioren als bereichernd. Sie spielen mit dem Gedanken, selbst aktiv zu werden und sich sozial zu engagieren?

    Auf diese Art und Weise profitieren sie davon:

  • Aufgabe

    Wer in Rente gegangen ist, spürt, dass eine Lücke entstanden ist. Die Arbeit hat eine wichtige Rolle gespielt. Der tägliche Gang ins Büro hat den Alltag strukturiert. Bei der beruflichen Tätigkeit wurde Verantwortung übernommen, mitgestaltet und Selbstwirksamkeit erlebt. Im Ruhestand fällt das alles weg.

    Eine Tätigkeit, bei der Sie sich sozial engagieren, gibt Ihnen wieder eine neue, sinnvolle Aufgabe.

  • Freude

    Die meisten Ehrenamtlichen engagieren sich in einem Bereich, der mit den eigenen Interessen und der Persönlichkeit eng verbunden ist. Wer gerne sportlich aktiv ist, engagiert sich im Sportverein als Trainer. Wer einen guten Draht zu Kindern hat, engagiert sich im Kinder- und Jugendbereich. Das macht Spaß und bringt Freude. Auch für Ihre Interessen wird es eine passende Tätigkeit geben.

  • Fähigkeiten

    Durch soziales Engagement erweitern Sie einerseits Ihr Fachwissen in einem bestimmten Bereich, andererseits schulen Sie auch ihre sozialen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit oder Verantwortungsbewusstsein. Sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und immer wieder dazuzulernen sorgt dafür, dass Sie bis ins hohe Alter geistig fit bleiben.

  • Kontakte

    Wer nicht in ein soziales Gefüge wie den Job oder einen Freundeskreis eingebunden ist, vereinsamt schnell. Vor allem im Alter besteht diese Gefahr. Soziales Engagement sorgt für neue Kontakte, Austausch und Begegnung – und das generationenübergreifend. Sie werden spannende Persönlichkeiten kennenlernen und vielleicht sogar neue Freundschaften schließen.

  • Wertschätzung

    Da hat man Jahrzehnte lang im Job gearbeitet, viel geleistet und Erfahrungen gesammelt. Im Ruhestand will mit einem Mal niemand mehr etwas davon wissen. Bei einer Tätigkeit, die dem Gemeinwohl dient, ist das ganz anders. Lebens- und Berufserfahrung werden von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen, die Ehrenamtler vermitteln, geschätzt.

  • Kleines Zubrot

    Vom Ausüben einer ehrenamtlichen Tätigkeit wird man gewiss nicht reich – das ist aber auch nicht das Ziel. Doch in vielen Fällen erhalten ehrenamtliche Helfer eine kleine Aufwandsentschädigung. Als Bundesfreiwilliger bekommen Sie beispielsweise ein Taschengeld.

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Wo können sich Senioren engagieren?

Soziales Engagement hat viele Gesichter: Menschen, die Jugendmannschaften trainieren, Erste Hilfe leisten, sich in der Kommunalpolitik engagieren oder Geflüchteten helfen. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Um einen ersten Schritt zu tun, sollten Sie entscheiden, in welcher Form Sie sich engagieren möchten.

Es gibt zwei Optionen:

  • Informelles Engagement
    Sie engagieren sich in der Nachbarschaft oder im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Im eigenen sozialen Umfeld nachzuhorchen, wer Unterstützung braucht, ist ein einfacher Weg, eine passende Aufgabe zu finden. Das kann beispielsweise die Hilfe bei Schulaufgaben bei Nachbarskindern oder das Gassi gehen mit Hunden im Bekanntenkreis sein.
  • Organisiertes Engagement
    Alternativ können Sie sich in einem Verein engagieren. Entweder einem Verein, der sich für die Belange einsetzt, die Sie unterstützen möchten oder Sie wenden sich an einen Dachverein, der freiwillige Helfer vermittelt. Der Vorteil von organisiertem Engagement ist, dass es bereits etablierte Strukturen gibt. Diese erleichtern den Einstieg.

Einsatzmöglichkeiten: 14 Ideen

Jetzt fragen Sie sich sicherlich: Was kann ich denn ganz konkret tun? Im Folgenden haben wir zahlreiche Bereiche und Aufgaben zusammengestellt. Wir hoffen, dass Sie sich davon inspirieren lassen und den richtigen Bereich für sich finden.

  • Sport und Bewegung

    Sportvereine sind immer auf der Suche nach freiwilligen Helfern. Die Tätigkeit kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen: Als Amt in Vorstandsebene, als Trainer oder Übungsleiter, als Schieds- oder Kampfrichter oder als Helfer. Helfer organisieren Veranstaltungen und Wettkämpfe, verkaufen Tickets, organisieren Verpflegung oder kümmern sich um die Ausstattung und die Geräte. Sinnvoll ist ein solches Engagement, wenn Sie eine Leidenschaft für eine bestimmte Sportart haben, diese vielleicht sogar selbst seit vielen Jahren ausüben.

  • Kinder- und Jugendarbeit

    Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie sich für das Wohl von Kindern und Jugendlichen einsetzen können. Sie können sich im kleinen Kreis in Ihrer Stadt engagieren, auf Landes- oder Bundesebene oder weltweit. Eine Vielzahl von Organisationen bietet die Gelegenheit dazu. Die Kindernothilfe (Ein Verein, der sich weltweit für Kinderrechte einsetzt) beispielsweise hat über 50 Arbeitskreise, in den sich Helfer engagieren können. Ebenso bietet der Kinderschutzbund mit seinen Orts- und Landesverbänden die Möglichkeit, zu unterstützen.

  • Seniorenbetreuung

    Ältere Menschen engagieren sich häufig für andere Menschen in ihrem Alter und älter. Zwei Drittel der Engagierten ab 75 Jahren engagieren sich für ältere Menschen. Pflege- und Senioreneinrichtungen bieten die Möglichkeit dazu. Sie können beispielsweise Spaziergänge mit den Bewohnern unternehmen, Spielenachmittage oder Bastelangebote gestalten. Die Caritas macht sogenannte Besuchsdienste. Sie besuchen dann Senioren in der eigenen Wohnung oder in einer Pflegeeinrichtung, verbringen Zeit mit der Person, reden, spielen oder helfen beim Einkaufen. Dadurch sorgen Sie für Abwechslung und entlasten Angehörige sowie Pflegepersonal.

  • Unfall- und Rettungsdienst

    Das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter und die Malteser bieten die Möglichkeit, sich als ehrenamtlicher Sanitäter oder Erst-Helfer zu engagieren. Diese sind bei Großveranstaltungen, Sportereignissen oder Konzerten tätig. Aber auch im Katastrophenschutz bei Hochwasser, Überflutung oder anderen Extremlagen betreiben sie Sanitätszelte. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die körperlich und psychisch belasten kann. Die Entscheidung sollte deshalb gut überlegt sein. Von den Organisationen erhalten Ehrenamtliche eine intensive Ausbildung und werden langsam an Einsätze herangeführt.

  • Umwelt- und Klimaschutz

    Stadt oder Gemeinde sollen klimafreundlicher werden? Der Schutz einer Tierart liegt Ihnen besonders am Herzen? In den Ortsgruppen von Naturschutz- und Umweltorganisationen können Sie sich für diese Anliegen stark machen. Greenpeace, der Naturschutzbund NABU, der BUND oder der WWF bieten Möglichkeiten. Die Tätigkeiten sind vielfältig und variieren je nach Organisation. Als Ehrenamtlicher organisieren Sie Veranstaltungen, entwickeln Informationsangebote oder sammeln Spendengelder.

  • Justiz- und Rechtsbereich

    Auch in der Justiz leisten Ehrenamtliche einen wichtigen Beitrag. Sie sind als Schöffen in Gerichtsverfahren aktiv, legen als Schiedsperson kleinere Streitigkeiten zum Beispiel unter Nachbarn bei oder unterstützen im Justizvollzug und in der Bewährungshilfe. Über die Möglichkeiten können Sie sich zentral auf Landesebene informieren. Für Nordrhein-Westfalen lautet das entsprechende Informationsportal: justiz-online. Sie können aber auch die Justizvollzugsanstalt, in der Sie sich engagieren möchten, kontaktieren.

  • Armut und Obdachlosigkeit

    Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben oder nicht über die finanziellen Mittel verfügen, sich und ihre Familie zu ernähren, sind auf Hilfe angewiesen. Unterstützung erhalten Sie von Organisationen wie den Maltesern, Bahnhofsmissionen oder der Tafel. Für Obdachlose bieten die Malteser Kältebusse, die zu zentralen Orten kommen und die Menschen mit warmen Mahlzeiten, Kleidung und Hygieneartikeln versorgen. Die Bahnhofsmissionen unterstützen Reisende, die in eine Notlage gekommen sind.

  • Politik

    Politisches Engagement ist ein Weg, den eigenen Lebensraum zu gestalten. In Ihrer Stadt oder Gemeinde können Sie sich in einer politischen Partei oder einer Interessensvertretung engagieren. Als Kommunalpolitiker beschäftigen Sie sich mit Infrastruktur, Bildung, Förderung der lokalen Wirtschaft, Bebauung und Umweltschutz oder anderen Themen. Wo sollen Tempo-30-Zonen entstehen? Welche Flächen werden für den Bau von Wohnhäusern frei gegeben? Wie kann der lokale Einzelhandel gestärkt werden?

    Haben Sie ein konkretes Anliegen, für das Sie sich in Ihrer Stadt einsetzen wollen? Die Ratssitzungen sind öffentlich. Gehen Sie vorbei und sprechen Sie im Anschluss mit den Politikern über Beteiligungsmöglichkeiten.

  • Kultur und Musik

    In diesem Bereich können Sie sich in Fördervereinen und Freundeskreisen für den Erhalt bestimmter kultureller Einrichtungen, wie beispielsweise Kirchen oder Museen einsetzen. Sie können aber auch bei kulturellen Projekten und Veranstaltungen mitwirken. Diese werden in der Regel von Kulturvereinen oder kulturellen Einrichtungen initiiert.

  • Kirche und Religion

    Viele Aufgaben im kirchlichen Umfeld werden von freiwilligen Helfern übernommen. Das können Ämter sein oder Aufgaben im Gemeindeleben. Zum Beispiel die Gestaltung von Gottesdiensten, Jugendarbeit oder Trauerbegleitung. Jede Gemeinde schafft für ihre Ehrenamtlichen Strukturen in Form von Arbeitsgruppen, die sich einem Thema oder einer Aufgabe widmen.

  • Selbsthilfegruppen

    In Selbsthilfegruppen können sich Menschen, die ein besonderes Schicksal teilen oder an einer Krankheit leiden, untereinander vernetzen und austauschen. Auf diese Weise fühlen sie sich in ihrer schwierigen Situation nicht alleine. Die Themen reichen von Gruppen für Angehörige von Alzheimererkrankten bis zu Gruppen für Menschen mit Zuckerkrankheit.

    Wer sich in einer Selbsthilfegruppe engagiert, hat in der Regel einen Berührungspunkt zu dem Thema, entweder weil er selbst betroffen ist oder jemanden kennt, der das Problem hat. Sie können sich einer bestehenden Selbsthilfegruppe anschließen oder zu einem Thema, das Ihnen am Herzen liegt, selbst eine Gruppe gründen.

  • Flüchtlingsarbeit

    Im Rahmen von Patenschaftsprojekten können Sie Flüchtlinge und Asylbewerber dabei unterstützen, sich hier in Deutschland zurecht zu finden. Die Caritas ist zum Beispiel eine Organisation, die ehrenamtliche Helfer vermittelt. Sie können Angebote im Bereich Freizeitgestaltung wie Sport, Kultur oder Ausflüge organisieren. Sie können auch in Flüchtlingsunterkünften aushelfen oder Alltagsbegleitung leisten.

  • Trauer- und Hospizarbeit

    In der letzten Lebensphase ist niemand gerne alleine. Doch viele ältere Menschen haben keine Familie oder Freunde, die sich am Ende ihres Lebens um sie kümmern können. Sie sterben alleine in Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen oder zuhause. Ehrenamtliche in der Hospizarbeit leisten durch Besuche, Gespräche, Vorlesen oder einfach Anwesenheit Beistand. Sie ermöglich den Betroffenen dadurch einen würdigen Abschied. Sozialverbände bieten diese Form der Begleitung an. Sollten Sie Interesse an einer solchen Tätigkeit haben, können Sie sich bei den Johannitern oder Maltesern erkundigen. Auch auf diese Aufgabe werden Sie durch Weiterbildungen und Schulungen vorbereitet.

    Ebenso können Sie sich in der Trauerbegleitung engagieren. In diesem Bereich unterstützen Sie Menschen, die eine schwere Diagnose bekommen haben und sich mit dem eigenen Tod auseinander setzen müssen, aber auch Menschen, die eine nahestehende Person verloren haben. Als Trauerbegleiter organisieren Sie Gruppen für Betroffene und bieten Möglichkeiten, sich auszutauschen und Gefühle zu teilen.

Wo finde ich Informationen?

Sie haben eine grobe Vorstellung davon, was Sie tun möchten. Nun suchen Sie nach Informationen oder Stellen für Ehrenamtliche. Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Verbände

  • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
    In diesem Netzwerk sind Organisationen, Institutionen sowie Unternehmen, die sich für soziales Engagement in verschiedenen Bereichen einsetzen. Die Übersicht der Mitglieder kann für Sie ein erster Anlaufpunkt sein, um eine Organisation zu finden, bei der Sie sich engagieren möchten. Die Mitglieder sind in dieser Liste übersichtlich nach Themenfeldern aufgeschlüsselt.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen
    Freiwilligenagenturen vernetzen Organisationen, die Ehrenamtliche suchen, mit Menschen, die sich für das Wohl der Gesellschaft engagieren wollen. In einer Freiwilligenagentur werden Sie über die Möglichkeiten informiert und beraten, welche Tätigkeit zu Ihnen passen könnten. Die Agenturen sind auf lokaler Ebene tätig. In dem Agenturatlas sehen Sie, wo in Ihrer Nähe eine Freiwilligenagentur ist und können sich dort beraten lassen.

Freiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligen Dienst ist eine etablierte Form, sich sozial zu engagieren. Die Rahmenbedingungen wie Arbeitsstunden, Bezahlung und Co. sind geregelt. Ein Einsatz ist in zahlreichen Bereichen von Gesundheit bis Umweltschutz möglich. Die teilnehmenden Organisationen schreiben konkrete Stellen aus, auf die Sie sich direkt bewerben können. Die Stellensuche finden Sie hier.

Ehrenamtsbörse und Stellenportale

  • Ehrenamtsbörse
    Viele Städte bieten sogenannte Ehrenamtsbörsen an. Dort finden Sie die Gesuche und Stellen, bei denen Sie sich sozial engagieren können. Schauen Sie dafür mal auf der Internetseite Ihrer Stadt nach.
  • Ehrenamtssuche
    Das ist eine Internetseite, über die Sie deutschlandweit nach Stellen für Ehrenamtliche suchen können. Sie können dort Ihren Wohnort sowie einen Suchradius eingeben und finden so passende Ergebnisse.
  • Volunteerworld
    Auf diesem Portal finden Sie Projekte und Stellen, bei denen Sie sich weltweit für verschiedene Anliegen engagieren können. Zum Beispiel können Sie sich als Sea Turtle Conversation Ambassador in Costa Rica für das Wohlergehen von Meeresschildkröten einsetzen. Die Einsätze dauern in der Regel einige Wochen und die Kosten für Aufenthalt und Anreise werden von den Freiwilligen übernommen.

Wie treffe ich die richtige Auswahl?

Die breite Auswahl an Möglichkeiten, sich zu engagieren, kann schnell überfordern. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich selbst bewusst machen, was Ihnen wichtig ist – und natürlich, wie Sie sich Ihr soziales Engagement vorstellen. Wir haben einen Fragebogen zusammengestellt, der Ihnen dabei hilft, sich der wichtigsten Punkte bewusst zu werden. Drucken Sie sich den Fragebogen aus und nehmen Sie sich etwas Zeit ihn auszufüllen.

Der Fragebogen kann eine gute Grundlage für die Recherche nach einer passenden Tätigkeit sein und auch eine Gesprächsgrundlage mit einer Freiwilligenagentur. Den Fragebogen können Sie HIER herunterladen.

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