Trauerkarte schreiben: Kurze Texte, Vorlagen, Trauersprüche

Betroffen von einem Todesfall, möchten viele Menschen eine Trauerkarte schreiben, um ihr Mitgefühl auszudrücken. Nur: Wie lässt sich die Anteilnahme an der Trauer in warme Worte kleiden, ohne in abgedroschene Phrasen zu verfallen? Wir geben Ihnen Hilfestellungen, in dem wir zahlreiche Formulierungen und Beispiele zur Verfügungen stellen. Zusätzlich können Sie Ihre Karte individuell mit den besten Sprüchen und Zitaten gestalten, so dass Sie Ihr aufrichtiges Beileid zum Ausdruck bringen…

Trauerkarte schreiben: Kurze Texte, Vorlagen, Trauersprüche

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Persönliche Worte für eine Trauerkarte: Kurze Textvorlagen

Eine Trauerkarte ist vor allem eine liebevolle Geste, die den Hinterbliebenen zeigen soll, dass sie in ihrem Leid nicht alleine sind, sondern dass sie Ihr Mitgefühl haben. Es geht nicht darum, einen langen Brief zu schreiben. Sie können auch in einer kurzen Trauerkarte Ihre Anteilnahme zeigen und den Hinterbliebenen Trost spenden. Klassischerweise ist die Trauerkarte eine dem traurigen Anlass angemessene, schwarz-weiße Klappkarte. Im Handel finden Sie verschiedene Ausführungen – neutral und christlich, so dass Sie die passende auswählen können.

Für Ihren Text ist entscheidend, wie nahe Sie dem Verstorbenen und seiner Familie standen. Handelt es sich bei den Trauernden um Nachbarn, (ehemalige) Kollegen oder andere gute Bekannte, so fallen die Beileidsbekundungen in der Regel etwas distanzierter aus. Bei sehr engen und persönlichen Beziehungen fällt das Schreiben meist länger und persönlicher aus. Auch das Alter der Angehörigen sollten Sie in Ihrem Beileid berücksichtigen. Ein älterer Mensch findet meist in anderen Worten Trost als ein jüngerer. Falls Ihnen die Worte fehlen oder Sie unsicher sind, wie Sie eine Trauerkarte schreiben können, haben wir nachfolgend einige Formulierungen und Beispiele:

Trauerkarte schreiben: Älterer Mensch

„Liebe /-r …,
lange haben wir gebetet und gehofft, nun trauern wir mit Dir.

Zum Tod Deines Partners/Deiner Partnerin möchten wir Dir unser tiefstes Mitgefühl und Beileid aussprechen. Ihre/Seine liebenswerte Art und die verrückten Ideen werden wir für immer in Erinnerung behalten.

Diese Zeit des Abschieds ist unendlich schwer, doch wir sind gewiss: Es kommt eine Zeit, in der Du dankbar auf Euren gemeinsamen Weg zurückblicken kannst.
Gerne sind wir für Dich da – jetzt und auch zu jedem späteren Zeitpunkt.

In aufrichtiger Anteilnahme, Deine…“

Trauerkarte schreiben: Nachbar oder Bekannter

„Liebe /-r Herr/Frau…, Liebe Familie…

der viel zu frühe Tod von (Name des/der Verstorbenen) hat mich geschockt. Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen mein aufrichtiges Beileid aussprechen.

Er/Sie war so freundlich und offen. Seine/Ihre Gesellschaft war immer so bereichernd. Er/Sie hinterlässt eine Lücke und ich werde ihn/sie vermissen.

Bei unseren gemeinsamen Grillabenden hat er/sie jedem ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

Ich hoffe, dass Sie und Ihre Familie sich gegenseitig die nötige Unterstützung geben können, um den Verlust gemeinsam zu verarbeiten. Gerne dürfen Sie sich auch an mich wenden.

Mein herzliches Beileid, Ihre …“

Trauerkarte schreiben: Guter Freund oder Verwandter

„Mein/-e liebe /-r…,

ich stehe immer noch unter Schock, seit ich heute die Nachricht vom plötzlichen Tod Deines/Deiner … erhalten habe. Mein Herz trauert mit Dir und ich kann nicht einmal erahnen, wie groß Deine Trauer in diesem Moment ist.

Dir gilt mein gesamtes Mitgefühl und all meine Gedanken begleiten Dich in dieser schwierigen Zeit. Seine/Ihre unerschütterlich positive Ausstrahlung werde ich für immer in Erinnerung behalten. Es waren jedes Mal großartigen Stunden, die ich mit Euch gemeinsam erleben durfte.

Sollte es irgendetwas geben, was ich in dieser schmerzhaften Zeit für Dich tun kann, so zögere bitte nicht, mich darauf anzusprechen. Ich bin immer für Dich da – tags wie nachts.

Ich wünsche Dir von Herzen alle Kraft der Welt.

In tiefster Verbundenheit, Dein …“

Trauerkarte schreiben: Mann verstorben

„Liebe Natalie,

mit großer Bestürzung habe ich vom plötzlichen Herztod Deines geliebten Mannes erfahren. Ich kann es immer noch nicht fassen, er wirkte immer so gesund und nun ist er nicht mehr unter uns.

Es tut mir unendlich leid, dass Du und die Kinder diesen Verlust erfahren müsst. Einzig die Tatsache, dass er geliebt wurde und Euch innig geliebt hat, ist jetzt noch ein Trost in dieser schweren Zeit.

Sicherlich hast Du vor lauter Trauer kaum einen Kopf für das, was um Dich herum passiert und wie es weitergeht. Gerne helfe ich Dir bei organisatorischen Dingen oder beaufsichtige die Kinder.

Fühl Dich fest umarmt

Deine Anita“

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Trauerkarte schreiben: Beispiele für Aufbau und Text

Grundsätzlich lässt sich der Text einer Trauerkarte in verschiedene Teile gliedern:

Anrede

Je nachdem, wie nahe Sie dem Verstorbenen beziehungsweise den Angehörigen stehen, sollten Sie eine angemessene Anrede wählen:

  • „Meine liebe Stefanie“
  • „Liebe Familie Schmitz“
  • „Sehr geehrte(r) Frau/Herr Müller“
  • „Liebe Angehörige“
  • „Sehr geehrte Familie Müller“
  • „Liebe Trauernde“

Einleitung

Zu Beginn können Sie in die Trauerkarte schreiben, wie Sie vom Tod des oder der Verstorbenen erfahren haben. Schildern Sie Ihre Gefühle und Gedanken, die Sie in dem Moment empfunden haben:

  • „tief traurig habe ich heute die Nachricht vom Tod Deines Mannes/Deiner Frau erhalten.“
  • „noch immer sprachlos über die unendlich traurige Nachricht schreibe ich Dir.“
  • „ich kann noch immer nicht glauben, dass (Name des/der Verstorbenen) von uns gegangen ist.“
  • „unter Tränen habe ich vom Tod Deiner Mutter/Deines Vaters erfahren.“

Trauerbekundung

Nun versichern Sie den Angehörigen Ihre Anteilnahme und kondolieren zum Tod:

  • „Wir sind tief traurig und fühlen uns Dir und Deiner Familie in dieser schweren Zeit eng verbunden.“
  • „In diesen unendlich schweren Stunden des Abschieds versichern wir Dir unsere Anteilnahme und Zuneigung.“
  • „Mein herzliches und aufrichtiges Beileid zum Ableben Deiner Mutter/Deines Vaters.“
  • „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl in dieser schweren Zeit sind bei Dir.“

Persönliche Erinnerungen

Einen Bezug zum/zur Verstorbenen stellen Sie her, indem Sie an persönliche Erlebnisse anknüpfen. Sie können auch erzählen, wie Sie sich kennengelernt haben. Besonders individuell liest sich Ihre Trauerkarte, wenn Sie auf Erinnerungen zurückkommen, die der Adressat vielleicht noch nicht kennt.

  • „Mit tiefer Dankbarkeit und Freude denke ich immer noch gerne an unsere gemeinsamen Urlaube zurück.“
  • „Wir alle verlieren einen wundervollen Menschen, ich persönlich einen ganz besonderen Freund.“
  • „Unvergessen seine theatralischen Inszenierungen, wenn es um die Vorbereitungen zur Weihnachtsfeier ging.“
  • „Ich erinnere mich noch gut, wie wir zwei im Studium jede Feier mitgenommen und dann nächtelang für die Abschlussprüfungen gebüffelt haben.“

Hilfsangebot

Bieten Sie nahestehenden Personen Ihre Hilfe an. Bedenken Sie dabei, dass viele Menschen in dieser Ausnahmesituation einfach überfordert sind. Sie scheuen sich, von der Hilfe Gebrauch zu machen. Daher sollten Sie Ihr Angebot bei Gelegenheit erneuern.

  • „Solltest Du in dieser schwierigen Zeit Hilfe benötigen, stehe ich jederzeit an Deiner Seite.“
  • „Bitte zögere nicht, mich anzusprechen, wenn ich etwas für Dich tun kann.“
  • „Egal, ob Du jemanden zum reden brauchst oder ich Dich auf andere Art unterstützen kann – sag mir einfach Bescheid.“
  • „Wenn es etwas gibt, das ich für Dich tun kann, zögere nicht, mir ein Zeichen zu geben.“

Trost

Der Anlass ist traurig genug – vergessen Sie nicht, unbedingt etwas Positives in die Trauerkarte zu schreiben. Verweisen Sie auf schöne Momente, formulieren Sie Zuversicht und Hoffnung für kommende Zeiten.

  • „Für diese schwierige Zeit wünsche ich Dir viel Kraft.“
  • „Worte können den Schmerz kaum lindern, doch hoffe ich, dass Du aus den gemeinsamen Erinnerungen viel Trost gewinnen kannst.“
  • „Denke an die gemeinsamen Jahre, die wundervollen Erlebnisse, die Ihr hattet. Das gibt Dir die Stärke, den Tod Deines geliebten Mannes zu überwinden und wieder die schönen Dinge um Dich herum wahrzunehmen.“
  • „Ich wünsche Dir von Herzen genug Kraft und die nötige Zuversicht für die Zeit der Trauer.“

Gruß

Ähnlich wie die Anrede hängt der Gruß am Schluss davon ab, in welchem Verhältnis sie zum Verstorbenen beziehungsweise Angehörigen standen.

  • „In tiefer Trauer“
  • „Ein stiller Gruß“
  • „In tiefer Verbundenheit“
  • „Wir weinen mit Euch“
  • „In stillem Gedenken“
  • „Fühlt Euch fest gedrückt“

Kostenlose Muster für Trauerkarten

Nachfolgend finden Sie einige kostenlose Muster für Trauerkarten. Die lassen sich auf Fotopapier ausdrucken und zusätzlich mit persönlichen Worten gestalten. Oder bei guten Bekannten und Freunden können Sie diese E-Motive auch online per Whatsapp oder E-Mail verschicken. Klicken Sie dafür einfach auf das Bild – es öffnet sich dann ein neues Fenster, aus dem Sie bequem mit rechtem Mausklick herunterladen können.

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Tröstende Worte für eine Beileidskarte schreiben

Indem Sie eine Trauerkarte schreiben, wollen Sie einem anderen Menschen zeigen: Du bist nicht allein, ich denke an dich, möchte dir beistehen und teile die Trauer über deinen Verlust. Doch in einer solchen Ausnahmesituation fehlen oftmals regelrecht die Worte. Dann können Sie sich selbst fragen: Welche Worte würden mir in dieser Situation jetzt gut tun und Sicherheit geben? Meist haben Sie dann erste Anhaltspunkte für persönliche, tröstende Formulierungen.

Trauerkarte schreiben positiv

Tröstende Worte bedürfen positiver Formulierungen. Zwar ist der Verlust als solches nicht positiv. Je nach persönlichen Überzeugungen und individuellen Umständen kann aber der Tod als Erlösung empfunden werden, beispielsweise nach langer, schwerer Krankheit. Auch schöpfen viele Menschen Kraft aus ihrem Glauben: Die Überzeugung, dass ihr Verstorbener nun an einem besseren Ort weilt – bei Gott, im Paradies – hilft ihnen bei der Trauerbewältigung.

Um diesen Spagat zwischen angemessenen Beileidsbekundungen und positiven Formulierungen hinzubekommen, sollten Sie folgende Fehler vermeiden:

  • Langer Mittelteil
    Der Mittelteil schildert zu ausführlich, wie traurig der Anlass ist und wie sehr Sie mit den Angehörigen fühlen.
  • Keine Hoffnung
    Ihre Trauerkarte enthält keinerlei positive Erinnerungen oder hoffnungsvolle Ausblicke.
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Trauersprüche und kurze Zitate

Häufig wird der Text auf einer Trauerkarte durch einen Spruch oder ein Zitat ergänzt. Lassen Sie sich von unseren ausgewählten Versen inspirieren und finden Sie den geeigneten Trauerspruch:

Trauersprüche

  • „Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann,
    ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.“ (Unbekannt)
  • „Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles,
    niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.“ (Unbekannt)
  • „Die aber am Ziel sind, haben den Frieden.“ (Unbekannt)
  • „Trauern ist liebevolles Erinnern.“ (Unbekannt)
  • „Wenn man einen geliebten Menschen verliert,
    gewinnt man einen Schutzengel dazu.“ (Unbekannt)
  • „Gute Menschen gleichen Sternen,
    sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.“ (Unbekannt)
  • „Menschen, die wir lieben, bleiben für immer,
    denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.“ (Unbekannt)
  • „Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen.“ (Unbekannt)
  • „Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren.“ (Unbekannt)
  • „Nicht gestorben – nur voran gegangen.“ (Unbekannt)
  • „Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke.
    Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.“ (Unbekannt)
  • „Das Leben endet, die Liebe nicht.“ (Unbekannt)
  • „Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.“ (Unbekannt)

Zitate

  • „Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“ (Johann Wolfgang von Goethe)
  • „Sterben ist nur ein Umziehen in ein schöneres Haus.“ (Elisabeth Kübler-Ross)
  • „Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.“ (Thomas Mann)
  • „Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.“ (Honoré de Balzac)
  • „Inneres Glück ist nicht von materiellen Umständen abhängig.
    Es wurzelt in unserem Geist.“ (Dalai Lama)
  • „Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.“ (Ernest Hemingway)
  • „Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“ (Dietrich Bonhoeffer)
  • „Ein ewiges Rätsel ist das Leben und ein Geheimnis bleibt der Tod.“ (Emanuel Geibel)
  • „Du bist nicht mehr dort, wo du warst. Aber du bist überall, wo wir sind.“ (Victor Hugo)
  • „Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Lebens.“ (Franz von Assisi)
  • „Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird. (Immanuel Kant)
  • „Freunde, wenn der Geist geschieden,
    so weint mir keine Träne nach,
    denn wo ich weile, da ist Frieden,
    dort leuchtet mir ein ewiger Tag.“
    (Annette von Droste-Hülshoff)
  • „Tot ist überhaupt nichts:
    Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum.
    Ich bin ich, und ihr seid ihr.
    Warum sollte ich aus dem Sinn sein,
    nur weil ich aus dem Blick bin?
    Was auch immer wir füreinander waren,
    sind wir auch jetzt noch.
    Spielt, lächelt, denkt an mich.
    Leben bedeutet auch jetzt all das,
    was es auch sonst bedeutet hat.
    Es hat sich nichts verändert,
    ich warte auf euch,
    irgendwo
    sehr nah bei euch.
    Alles ist gut.“
    (Henry Scott Holland)

Bibelverse

  • „Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.“ (Offenbarung 21,4)
  • „Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis bleiben, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12)
  • „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebräer 13,14)
  • „Die Liebe höret nimmer auf.“ (1. Korinther 13,8)
  • „Er führte mich hinaus ins Weite, Er befreite mich.“ (Psalm 18,20)
  • „Gott spricht: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ (Jesaja 43,1)
  • „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,25)
  • „Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“ (Josua 1.5b)
  • „Herr, in deine Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt.“ (Psalm 90,1)
  • „Jesus Christus hat dem Tode die Macht seiner Endgültigkeit genommen.“ (2. Timotheus 1, 10b)

Trauerkarte schreiben: Was Sie noch beachten sollten

In erster Linie zählen bei einer Trauerkarte die Geste und die tröstenden Worte der Anteilnahme und des Beistands in schwierigen Zeiten. Sie sollten sich deshalb nicht allzu viele Gedanken machen, dass Sie etwas falsch machen könnten. Lediglich ein paar Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie eine Trauerkarte schreiben:

  • Schicken Sie die Trauerkarte zeitnah
    Sobald Sie von einem Todesfall erfahren haben, sollten Sie sich um eine Trauerkarte kümmern. Dies sollte immer möglichst zeitnah geschehen, um den Angehörigen in der schwersten Zeit kurz nach ihrem Verlust Trost zu spenden und beizustehen.
  • Verfassen Sie die Trauerkarte handschriftlich
    Wenn Sie eine Trauerkarte schreiben, sollte dies nicht am Computer geschehen. Es ist viel persönlicher und angemessener, wenn Sie eine handschriftliche Trauerkarte schreiben. Entscheidend ist weniger eine besonders schöne Handschrift, vielmehr geben Sie so den Hinterbliebenen ein Gefühl der Nähe und Zuneigung, anstatt immer gleiche digitale Buchstaben zu schreiben.
  • Wählen Sie den richtigen Adressaten
    Als Adressat für die Trauerkarte nutzen Sie den Namen der Angehörigen, wie bei einem normalen Brief auch – also beispielsweise: An Familie Weber.
  • Formulieren Sie möglichst persönliche Worte
    Allgemeine Formulierungen oder inhaltsleere Worthülsen spenden keinen Trost und sprechen auch kein Mitgefühl aus. Auch wenn es schwierig ist, die eigenen Emotionen in Worte zu fassen, sollten Sie versuchen, die Trauerkarte so persönlich wie möglich schreiben.

Trauerkarte oder Kondolenzschreiben?

Sie können auf unterschiedlichem Weg den Hinterbliebenen eines Verstorbenen Ihre Anteilnahme ausdrücken. Die schriftlichen Beileidsbekundungen sind weit verbreitet, weil die Angehörigen die liebevoll formulierten Verse in aller Ruhe, zu gegebener Zeit auf sich wirken lassen können. Die Trauerkarten gehören dazu. Sie unterscheiden sich von einem Kondolenzschreiben vor allem durch die äußere Form.

Das Kondolenzschreiben, es wird auch ‚Beileidsbrief‘ oder ‚Trauerbrief‘ genannt, ist ein längerer Brief. Eine Trauerkarte hingegen ist ein Klappkarte, die oft in den Farben schwarz und weiß gehalten ist. Man beschriftet die Innenseiten dieser Klappkarten. Wenn Sie versendet oder eingeworfen werden, müssen sie auf jeden Fall in einen Umschlag gesteckt werden. Wählen Sie die Form, die Ihrer persönlichen Empfindung entspricht. In einem Trauerbrief haben Sie die Möglichkeit mehr Text zu schreiben.

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